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News, 09.02.2011
Dämpfer für die Industrie
Deutsche Produktion vom Winter ausgebremst
Das frostige Winterwetter im Dezember vergangenen Jahres hat die Produktion in Deutschland stärker belastet als von Experten erwartet. Vor allem das Bauhauptgewerbe wurde kalt erwischt. Die Zeichen für die Industrie stehen dennoch weiter günstig.
Während der Ausstoß von Konsum- und Vorleistungsgütern deutlich sank, zog die Produktion von Investitionsgütern im Dezember kräftig an.
Während der Ausstoß von Konsum- und Vorleistungsgütern deutlich sank, zog die Produktion von Investitionsgütern im Dezember kräftig an.
Wie das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, sank die Erzeugung im Produzierende Gewerbe im Dezember 2010 gegenüber dem Vormonat preis- und saisonbereinigt um 1,5 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten, nachdem die Produktion im November ebenfalls um 0,6 Prozent auf Monatssicht gesunken war, lediglich mit einen Rückgang um 0,3% gerechnet.

Grund für die insgesamt erneut rückläufige Produktion waren in erster Linie die verschärften Witterungsbedingungen, die vor allem das Bauhauptgewerbe heftig trafen, wo die Erzeugung um 24,1 Prozent zurückging. In der Industrie dagegen blieb die Produktion mit einem minimalen Rückgang um 0,1 Prozent insgesamt fast unverändert, was allerdings alleinig einem Anstieg der Erzeugung bei den Investitionsgüterherstellern um 3,3 Prozent geschuldet war, während die Hersteller von Vorleistungs- und Konsumgütern ihre Produktion um 3,1 Prozent bzw. 1,3 Prozent zurückfuhren.

Ungeachtet des Dämpfers zeigt der aussagekräftigere Zweimonatsvergleich, dass die Entwicklung der industriellen Produktion, die den größten Einfluss auf die Konjunktur in Deutschland hat, dennoch weiter aufwärts gerichtet bleibt: Während die Gesamterzeugung, beeinflusst von einer rückläufigen Entwicklung der Bauproduktion (-12,1%) im Zeitraum November/Dezember gegenüber September/Oktober unverändert blieb, erhöhte sich der Ausstoß der Industrie um 0,7 Prozent. Dabei stand einem Produktionszuwachs bei Industriegütern (+3,3%) ein Rückgang der Erzeugung bei den Vorleistungsgüter- und Konsumgüterherstellern gegenüber (-1,1% bzw. -1,3%).

Das gesamte vierte Quartal 2010 betrachtet steigerte das Produzierende Gewerbe seinen Ausstoß im Vergleich zum Vorquartal insgesamt um 1,9 Prozent. Auf Jahressicht erhöhte sich die Produktion im Zeitraum November/Dezember arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 10,6%, wobei hier einem Produktionszuwachs in der Industrie um 12,7 Prozent eine gegenüber dem November/Dezember 2009 um 6,3 Prozent niedrigere Bauproduktion gegenüberstand
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