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DSL-Anbieter verbuchen auf dem Breitbandmarkt kaum Zugewinne

Internet über das TV Kabel erfreut sich steigender Beliebtheit
(PM) Stuttgart, 27.03.2012 - Das 4. Quartal des Jahres 2011 knüpfte an die Trends aus dem Vor-Quartal an: Bei den DSL Anbietern kann nur noch der Marktführer Telekom Kundengewinne vermelden, positiv hingegen entwickeln sich die Zuwachszahlen bei den Kabel Internet-Anschlüssen. Dabei findet ausgelöst durch die fortschreitende Sättigung des Breitbandmarkts eine Verschiebung vom Neukunden- hin zum Wechsler-Markt statt. Profitieren können davon allerdings nur die Telekom und die Kabelprovider, den alternativen DSL Anbietern nutzt dieser Trend weniger.

Der neue Marktreport kann abgerufen werden unter www.dslweb.de/dsl-marktuebersicht.php

Klassische DSL Anbieter: Kundenzuwachs nur noch bei der Telekom

Die Deutsche Telekom kann weiterhin neue Kunden gewinnen, alleine im Q4 2011 verbuchte der Marktführer ein Plus von 64.000 DSL Verträgen, insgesamt nutzen nun 12,265 Millionen Kunden einen Telekom DSL Anschluss. Die anderen großen überregionalen DSL Anbieter hingegen können weiterhin keine Kundenzuwächse vermelden. 1&1 zählte im Q4 rund 10.000 DSL Verträge weniger und auch Vodafone vermeldete zum Jahresende einen um 7.000 DSL Anschlüsse niedrigeren Kundenstamm. Die beiden Telefónica-Marken o2 und Alice kämpfen im Q4 mit einem Minus von 15.300 DSL Kunden, bei Versatel macht sich weiterhin die zunehmende Fokussierung auf den Geschäftskunden-Bereich bemerkbar. Im 4. Jahresquartal verlor der DSL Anbieter insgesamt 19.100 Privatkunden.

Der Breitbandmarkt kann zwar weiterhin leicht auf insgesamt knapp 27 Millionen Internetanschlüsse zulegen, mehr und mehr an Bedeutung gewinnt allerdings die Anwerbung von wechselwilligen Kunden. Ein wesentlicher Faktor stellt diesbezüglich die Neufassung des TK-Gesetzes dar, mit der ein DSL Anbieterwechsel zukünftig noch einfacher möglich sein wird. Mit Ausnahme der Deutschen Telekom profitieren die alternativen DSL Anbieter jedoch noch nicht von diesem Trend, ganz im Gegensatz dazu entscheiden sich derzeit viele Kunden für einen Wechsel hin zur Kabeltechnik.

Kabelnetzbetreiber weiterhin mit großen Zugewinnen

Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber Kabel BW schaltete im Q4 2011 knapp 33.000 zusätzliche Breitband-Internetzugänge. Aufgrund von Anpassungen an die Richtlinien des neuen Eigentümers Liberty Global - das Unternehmen hat nach der Zustimmung durch das Bundeskartellamt im Dezember Kabel BW übernommen -musste die Zahl der Internet-Kunden auf 767.000 heruntergesetzt werden. Im Vergleich zu den zuletzt ausgewiesenen Zahlen verbleibt bei Kabel BW somit ein Minus von 12.000 Internet-Kunden.

Der in Hessen und Nordrhein-Westfalen tätige Anbieter Unitymedia erzielte im Q4 2011 im Bereich Kabel-Internet ein Plus von 68.200 Verträgen. Damit war Unitymedia ähnlich erfolgreich wie der größte deutsche Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, der zum Jahresende einen Zuwachs von 69.200 Breitband-Kunden erreichte. Insgesamt schalteten die drei großen überregionalen Kabelanbieter zum Jahresende 3,24 Mio. Breitbandzugänge, was einem Marktanteil von 12 Prozent entspricht (+ 0,4 Prozent).
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