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Pressemitteilung

Compuware: Neue Visualisierungslösungen für den Mainframe ermöglichen plattformübergreifenden DevOps-Ansatz

Mit intuitiven, integrierten SCM-Tools können Entwickler schnell COBOL-Updates erstellen
(PM) Neu-Isenburg, 04.04.2016 - Compuware bietet ab sofort mehr Funktionen und eine umfassendere Visualisierung von ISPW, seiner Source Code Management (SCM)- und Versionsautomatisierungslösung, sowie von Topaz, dem Lösungspaket für Mainframe-Entwickler der nächsten Generation.

Im Rahmen ihrer vierteljährlichen Mainframe-Innovationen gibt Compuware folgende Lösungen heraus:

Intuitive SCM Dependency Visualization. Compuware führt intuitive Visualisierungsfunktionen für die vor kurzem übernommene ISPW SCM-Lösung ein. Damit können Entwickler sofort erkennen, wie ein Code, an dem sie arbeiten, mit der übrigen Mainframe-Umgebung zusammenhängt. Dies ist eine wichtige Funktion in einem Programm, angesichts der großen, nicht vorhersehbaren und möglicherweise negativen Einflüsse einer scheinbar kleinen Code-Änderung. Diese kann aufgrund komplexer – und typischerweise nicht dokumentierter – gegenseitiger Abhängigkeiten zwischen Mainframe-Applikationen und -Datenbanken viele andere Programme beeinflussen.

Direkter Zugang auf die Programmanalyse ausgehend von SCM. Compuware hat ISPW SCM mit Topaz for Program Analysis integriert, damit Entwickler komplexe Applikationslogiken sofort visualisieren können. Zudem lassen sich damit Kompilierungsfehler schnell abschätzen und andere nützliche Programmanalyse-Aufgaben durchführen.

Mobile Meldungen und Genehmigungen. Eine neue mobile Oberfläche ermöglicht DevOps-Managern, sofort auf Meldungen zu reagieren, wenn Code-Änderungen zu genehmigen sind. Dieses zeit- und ortsunabhängige mobile Management vermeidet Ursachen für Verzögerungen bei der Code-Freigabe.

Visuelle Diagnosen von Testdaten. Compuware verbessert deutlich die Fähigkeit von Entwicklungsteams, schnell die richtigen Daten für Test- und QA-Zwecke zu extrahieren. Dies kann mit herkömmlichen „Green Screen“-Tools besonders schwierig sein. Damit lässt sich nur schwer verstehen, wo die Daten herkommen und warum ein bestimmter Datenauszug eventuell nicht die Test- und QA-Anforderungen für die Vollständigkeit der Stichprobengröße erfüllt.

Die verbesserte Visualisierung der Datenbeziehungen durch Compuware bietet auch äußerst wertvolle Funktionen für Unternehmen, um die Compliance mit dem EU-Recht auf Vergessen zu vereinfachen.

„ISPW ist bereits gut in unserem Entwicklungs-Lebenszyklus integriert“, sagt Per Nyman, Senior IT Spezialist bei Skandia. „Wir freuen uns sehr, dass Compuware ISPW noch stärker in seine Lösungen einbindet und seine Visualisierungsfunktionen in das Produkt bringt. Diese Funktionen helfen uns bei der weiteren Beschleunigung der plattformübergreifenden Entwicklung und Service-Bereitstellung.“

Während die meisten Unternehmen keine größeren neuen Mainframe-Anwendungen mehr schreiben, stehen sie unter einem immer größeren Druck, schneller und häufiger kritische und dringende Änderungen an bestehendem COBOL-, PL/I- und Assembler-Code vorzunehmen. Dieser Druck entsteht vor allem dadurch, dass die eingesetzten Mainframe-Applikationen und -Daten eine immer größere Anzahl an verteilten, mobilen, Web- und Cloud-basierten Anwendungen für Nutzer und Kunden unterstützen müssen.

Verschiedene Faktoren machen es jedoch für die IT immer schwieriger, fehlerfreie Updates für Mainframe-Anwendungen so schnell, wie es das Business benötigt, auszuliefern. Dazu zählen:

Extrem komplexe Abhängigkeiten zwischen Mainframe-Anwendungen und -Datenbanken. Über die Jahrzehnte haben Mainframe-Programme eine riesige Anzahl an externen Aufrufen und Verbindungen angesammelt. Diese Abhängigkeiten sind normalerweise nicht dokumentiert und fast unmöglich über das einfache Prüfen des Anwendungscodes zu entdecken.
Abnehmende Zahl erfahrener Mainframe-Entwickler. Die meisten IT-Abteilungen in Unternehmen sorgen nicht für Ersatz, wenn interne Mainframe-Mitarbeiter gehen. Entsprechend weniger Entwickler haben mehr Aufgaben über mehr Anwendungen hinweg zu erledigen.
Veraltete Mainframe-Entwicklungsprozesse. Der langjährige Erfolg der IT, Mainframe-Code ohne Problemvorfälle bereitzustellen, hat zur Etablierung von sicheren, aber langsamen Wasserfall-Entwicklungsprozessen geführt. Mit diesen unflexiblen, sequentiellen Prozessen können Mainframe-Entwickler unmöglich mit den immer knapperen Zeitvorgaben Schritt halten.
Schlecht nutzbare/überflüssige SCM-Tools. Viele IT-Abteilungen verwenden seit Jahrzehnten die gleichen „Green Screen“-Programmiertools. Diese erfordern tiefgehendes technisches Wissen und, da sie zur Unterstützung von Wasserfall-Prozessen entwickelt wurden, stellen sie erhebliche Hindernisse für das schnelle, einfache SCM dar, das in der heutigen agilen DevOps-Welt erforderlich ist.
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