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News, 22.10.2014
Cloud-Studie
Immer mehr Arbeitsplätze Cloud-gestützt
Die Cloud entwickelt sich zu einem Standardbaustein der PC-basierten Arbeitswelt in Deutschland. Von reinen Cloud-basierten Computer-Arbeitsplätzen sind die meisten deutschen Unternehmen einer Studie nach jedoch noch weit entfernt.
Immer mehr  Unternehmen in Deutschland setzten bei PC-gestützten Arbeitsplätzen auf die Cloud. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Arbeitsplätze in der Wolke?!“ der auf den ITK-Markt spezialisierten Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Pierre Audoin Consultants (PAC). Danach haben 61 Prozent der in der Studie befragten kleinen, mittelgroßen und großen Unternehmen Cloud Computing-Lösungen aktuell bereits im Einsatz, den Schwenk zu Cloud-basierten Anwendungen geplant oder diskutieren derzeit solche Lösungen. In mehr als jedem fünften Unternehmen werden Kommunikations- und Collaboration-Dienste, wie zum E-Mail- oder Conferencing-Dienste, aktuell bereits aus einer Cloud bereitgestellt. Und die Zeichen stehen, wie die Planungen der Unternehmen zeigen, klar auf eine weitere Verbreitung. So ist laut PAC nach diesen zu erwarten, dass die Kundenbasis bei den meisten Arbeitsplatz-bezogenen Cloud-Anwendungen in kommenden drei Jahren um 20 bis 30 Prozent wachsen wird.

Der Einzug der Cloud in die PC-basierte Arbeitswelt vollzieht sich PAC zufolge jedoch eher in Form einer Evolution denn einer Revolution. Hemmnis sind vor allem Sicherheitsbedenken infolge der NSA-Enthüllungen, die viele Unternehmen, was den Einstieg in die Cloud beziehungsweise Ausbau bestehender Cloud-Umgebungen angeht, zögern lassen. So sind selbst von den Cloud-affinen Unternehmen, also jenen, die Cloud-Technologien gegenüber aufgeschlossen sind, 80 Prozent nach eigener Auskunft nicht bereit, sensible Daten außer Haus zu geben. Auch ist es für 57 Prozent ein Muss, dass sich die Rechenzentren der genutzten Cloud-Provider in Deutschland befinden. Des Weiteren ergab die Studie, dass die angestammten IT-Dienstleister auf die Migrationsentscheidung wesentlich Einfluss haben und für jedes zweite Unternehmen  auch als Vertragspartner erster Wahl sind.

„Cloud-Anbieter sind angesichts dieser Resultate gehalten, attraktive Channel-Modelle für ihre Partner zu entwickeln“, so Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC. „Ebenso muss der Vertrieb auf Führungskräfte im Top-Management zugeschnitten sein, denn diese sind oft die Hauptentscheider bei der Cloud-Migration.“

PAC zufolge hätten allerdings auch viele Unternehmen Hausaufgaben zu erledigen. Hierzu zählt unter anderem, die Strategie für die Modernisierung der Arbeitsorganisation zu überdenken.  „Denn die Vorteile des Cloud-Modells in puncto Kosteneinsparungen, Agilität und Sicherheit lassen sich über kurz oder lang nur dann ausschöpfen, wenn sämtliche Arbeitsplatz-Anwendungen für alle Mitarbeitergruppen über eine einheitliche Cloud-Plattform bereitgestellt werden“, so das Beratungs- und Analystenhaus.

Von einem solchen „großen Wurf“ seien Stiehler nach die meisten Unternehmen derzeit allerdings noch weit entfernt. Viele Unternehmen beließen es bislang im Hinblick auf die Cloud sowohl die Umsetzung als auch Planungen betreffend noch bei einer „Light“-Version.
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