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News, 12.04.2013
Cloud-Studie
Cloud Computing erhöht die Datensicherheit
Sicherheitsbedenken stellen nach wie vor die größte Hürde für die Nutzung von Cloud Computing in Unternehmen dar. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass Unternehmen, die jedoch bereits auf Cloud-Konzepte setzen, de facto einen Zugewinn an Datensicherheit verzeichnen.
Entgegen aller Vorbehalte: Die meisten Cloud-Anwender erzielten durch den Einstieg in das Cloud Computing eine Erhöhung der Datensicherheit.
Entgegen aller Vorbehalte: Die meisten Cloud-Anwender erzielten durch den Einstieg in das Cloud Computing eine Erhöhung der Datensicherheit.

Die Vorbehalte gegen Cloud Computing im Hinblick auf das Thema Datensicherheit sind zwar bei Unternehmen stark verbreitet, nach Erfahrungen der meisten Cloud-Anwender jedoch unbegründet. Das geht aus einer neuen Studie im Auftrag des Cloud Computing-Anbieters Pironet NDH hervor, in der Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) insgesamt 107 IT-Entscheider zu ihren Erfahrungen mit Private Cloud-Konzepten befragt hat. Demnach zögern 75 Prozent der IT-Chefs nach eigener Auskunft, Cloud-Konzepte umzusetzen, weil sie der Technologie in Sachen Datensicherheit und Datenschutz misstrauen. Dieses Misstrauen steht jedoch in einem klaren Widerspruch zu den Erfahrungen von Cloud-Anwenderunternehmen. So gaben 70 Prozent  von diesen an, dass sich bei ihnen durch die Nutzung einer Datenwolke die Datensicherheit verbessert habe. Bei den meisten war die Steigerung der Datensicherheit der Studie nach sogar ein Hauptziel für den Einstieg in das Cloud Computing.

Kostenreduktion um bis zu 30 Prozent

Auch weitere, mit der Einführung von Cloud Computing verbundene Wertversprechen haben sich der Studie zufolge für die Unternehmen größtenteils erfüllt. So geben 80 Prozent der Cloud-Anwender an, dass durch die Datenwolke die Verfügbarkeit und die Performance der IT-Systeme gesteigert werden konnten. Für mehr als drei von vier befragten Unternehmen war dies das primäre Ziel des Cloud-Konzeptes. Kostensenkungen stehen lediglich an vierter Stelle auf der Prioritätenliste der IT-Verantwortlichen. Dennoch haben fast alle Nutzer Einsparungen durch die Einführung von Private Cloud Computing erzielen können, in vielen Fällen sogar zwischen 10 und 30 Prozent.

Private Cloud bleibt präferiertes Nutzungsmodell

Bei der Frage nach der richtigen Technologiestrategie – Private oder Public Cloud – liegen eindeutig Private Cloud-Konzepte vorne, die im eigenen Hause betrieben werden. Für 71 Prozent der Unternehmen kommt ausschließlich dieses Cloud-Modell in Frage. Nahezu die Hälfte der befragten Firmen, die Private Cloud-Strukturen betreiben, nutzen diese umfassend, etwa für geschäftskritische Anwendungen wie Warenwirtschaftssysteme bzw. ERP. Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen wenden sich beim Aufbau einer eigenen Cloud an einen Cloud-Dienstleister. Nicht selten geschieht jedoch erst im zweiten Schritt, wie Thorsten Göbel, Leiter Consulting Services bei Pironet NDH berichtet: „In der Praxis stellen wir immer wieder fest, dass Unternehmen zwar verstärkt den Wunsch haben, eine Private Cloud aufzubauen. Sehr häufig misslingt dann jedoch die Umsetzung, und Cloud-Projekte drohen ohne die fachliche Unterstützung eines externen Dienstleisters zu scheitern.“

Während Private Clouds der Studie nach bereits als Cloud-Modell in deutschen Unternehmen etabliert, befindet sich die Nutzung von Managed oder Hosted Private Cloud-Konzepten dagegen erst noch in der Anfangsphase. Anders das Public Cloud Computing: Diese Cloud Computing-Variante nutzt bereits mehr als ein Fünftel der befragten Unternehmen (22%), allerdings meist nur in Teil- oder Randbereichen. PAC zufolge wird sich daran auch zunächst nichts ändern.

Grundsätzlich steht derzeit knapp die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland (45%) dem Cloud Computing positiv gegenüber. Bei einem Drittel der befragten Firmen überwiegt jedoch der Studie zufolge nach wie vor die Skepsis. Ein Grund für die Zurückhaltung bei vielen Unternehmen im Hinblick auf das Cloud Computing sind Informations- und Wissensdefizite. So stuft der Studie zufolge jeder fünfte IT-Entscheider in Firmen mit mehr als 500 Beschäftigten (24%) sein Wissen rund um Cloud Computing als lückenhaft ein.

Die gesamte Studie steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

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