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Claude Monet – Bilder für Millionen?

(PM) Berlin, 20.02.2012 - Millionen-Beträge erzielen die Bilder Claude Monets inzwischen tatsächlich. Und Millionen Menschen wünschen sich ein Gemälde des berühmten Malers. Allerdings sind nur sehr wenige Bilder auf dem Markt. Die längste Zeit konnte der Begründer des Impressionismus kaum vom Erlös seines Werkes existieren, weil seine Zeitgenossen den unschätzbaren Wert erst spät erkannten. Erst gegen Ende seines Lebens fanden sich genügend Käufer, die ihm einen gewissen Wohlstand ermöglichten. Da allerdings war der Maler bereits in tiefe Depressionen verfallen und konnte die Früchte seiner Arbeit kaum noch genießen.

Armut lernte Monet bereits im Elternhaus kennen. Der Vater musste schon wenige Jahre nach der Geburt Claudes mit seiner Familie von Paris nach Le Havre ziehen, wo ihm ein Verwandter eine auskömmliche Stellung in seinem Unternehmen anbot. Dort bekam der Junge Zeichenunterricht, was ihn zu Karikaturen seiner Mitschüler und Lehrer veranlasste. Schon mit 15 Jahren erhielt er entsprechende Aufträge, mit denen er ein ansehnliches Taschengeld verdiente.

Leider war der Erfolg nicht von Dauer, zumal auch seine finanziellen Ansprüche stiegen. Im Jahr 1857, mit 17 Jahren also, zog Claude Monet nach Paris, wo er sich der Landschaftsmalerei widmete und darauf hoffte, einige seiner Gemälde im Salon de Paris auszustellen. Er erhielt zunächst finanzielle Unterstützung durch den Vater, der es zwischenzeitlich zu Wohlstand gebracht hatte. Da er sich jedoch weigerte, die École des Beaux Arts zu besuchen und stattdessen die einer freien Malschule beitrat, ließen die väterlichen Zuwendungen nach. Vier Jahre später, als es darum ging, sich vom Militärdienst freizukaufen, behielt Monet seine eigenwillige Haltung bei. Der Vater hätte ihm die erforderliche Summe zur Verfügung gestellt, jedoch nur unter der Bedingung, dass er sich von der Malerei lossagte und stattdessen ins väterliche Geschäft einstieg.

Auch die Liebesbeziehung zu Camille Doncieux, die ihm bei seinen ersten Gemälden Modell saß, fand nicht die väterliche Zustimmung. Um nicht völlig mittellos zu sein, täuschte er den Bruch mit seiner Geliebten vor und erhielt weiterhin Unterstützung. Immerhin durfte er das Bild Camille im grünen Kleid im Salon de Paris ausstellen, wo es auch eine gewisse Anerkennung fand. In der Folgezeit lehnte die Jury aber immer wieder seine Werke ab. Der Grund: Monets Malerei entsprach schon längst nicht mehr dem Zeitgeschmack des damals gern gesehenen Realismus; vielmehr wandte sich der Künstler mehr und mehr der Stilrichtung zu, für die er letztlich bekannt wurde: dem Impressionismus.

In London, wo er während des Deutsch-Französischen Kriegs lebte, lernte Monet die Bilder William Turners kennen. Deren schemenhafte Darstellung und das Spiel mit Licht und Schatten inspirierten ihn zu einer völlig neuen und bis dahin unbekannten Maltechnik. Nach seiner Rückkehr ins Heimatland konnte er sich wegen einer Erbschaft ein Haus mit Garten mieten. Es wurde nicht nur der neue Lebensmittelpunkt für seine inzwischen legalisierte Familie, sondern zog auch gleichgesinnte Maler an. Gemeinsam planten sie im Jahr 1874 die erste Ausstellung mit Bildern, die so gar nicht nach dem Geschmack des Publikums waren. Monets Hauptwerk, Impression – Sonnenaufgang, veranlasste die misslaunigen Kritiker zur abfälligen Beschreibung dieser Ausstellung der Impressionisten – der neue Begriff für die seinerzeit revolutionäre Stilrichtung war geboren. Eine weitere Ausstellung mit ähnlichen Gemälden fand zwei Jahre später bei dem Kunsthändler Durand-Ruel statt, wieder mit sehr mäßigem wirtschaftlichem Erfolg. Dafür aber kaufte der Mäzen und Gönner einige der Bilder Monets und sicherte ihm somit das Überleben. Allerdings überwarf sich Monet zeitgleich mit seinen einstigen Malerkollegen.

1883 organisierte sein Gönner eine Ausstellung nur mit Monets Bildern, die zwar jetzt beim Publikum ankamen, allerdings dennoch keine nennenswerten Verkaufserlöse erzielten. Aber generell fanden seine Werke nach und nach Liebhaber, was ihm endlich einen gewissen Wohlstand einbrachte. Er bezog ein eigenes Haus in Giverny und legte dort den berühmten Garten an, der Schauplatz des größten Teils seines Spätwerks war.

Die 1880er Jahre kennzeichnen endlich den Beginn der Anerkennung, die ihm all die Jahre zuvor nicht vergönnt war. Er verlegte sich auf die Gestaltung von Serienbildern, die großen Anklang fanden. Insbesondere die Seerosen in seinem Garten waren ein beliebtes Motiv. Dass Monets Bilder heute einen so großen Stellenwert in der Kunstszene einnehmen, liegt an der perfekten künstlerischen Ausgestaltung einer bis dahin völlig neuen Stilrichtung. Ein echter Monet ist eine Kostbarkeit, die sich indessen nur sehr wenige leisten können.
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