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Dosen und Tuben trotzen der Konkurrenz: Ceresana untersucht den europäischen Markt für starre Metallverpackungen

Stahlblech und Aluminium sind nachhaltige Materialien für attraktive Verpackungen: hochwertige Optik, herausragende Barriere-Eigenschaften und beste Voraussetzungen für Wiederverarbeitung.
(PM) Konstanz, 26.03.2015 - „Bereits heute liegt die Recyclingquote für Metallverpackungen in Europa bei deutlich über 70 Prozent“, sagt Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana. „Trotzdem bekommt Metall immer mehr Konkurrenz durch andere Materialien, vor allem Kunststoffe.“ Ceresana hat den europäischen Markt für Dosen, Tuben, und andere Verpackungen aus Metall untersucht, außerdem auch Metall-Verschlüsse. Zu diesen Produkten für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete gehören zum Beispiel Bierdosen, Schalen für Fertiggerichte, Tuben für Pharmazeutika, Farb-Eimer, aber auch schwere Transportverpackungen für Industriegüter, wie z.B. IBC-Container. Nach der neuen Studie von Ceresana wird das europäische Marktvolumen für starre Metallverpackungen im Jahr 2021 voraussichtlich rund 284 Milliarden Stück betragen.

Energydrinks verleihen Blech Flügel

Der steigende Absatz von Energydrinks, die Einführung neuer Produkte, der günstige Preis sowie die hervorragende Recyclingfähigkeit ließen in ganz Europa den Verbrauch von Metalldosen für die Abfüllung von alkoholfreien Getränken seit 2005 um über 4% pro Jahr wachsen. Dass Biermixgetränke immer beliebter werden, erklärt zum Teil, warum der Verbrauch von Dosen auch für die Abfüllung von Bier zunimmt. Außerdem führt die aktuelle wirtschaftliche Lage in Europa dazu, dass weniger in Bars und Restaurants getrunken wird, sondern mehr Getränke im Supermarkt gekauft und zu Hause konsumiert werden – oft Dosen. Ceresana prognostiziert, dass Mehrweg-Glasflaschen bei Bierverpackungen dagegen Marktanteile verlieren werden.

Konserven, frisch oder tiefgekühlt - eine Frage des Budgets?

Eingemachte Nahrungsmittel haben infolge der wirtschaftlichen Verwerfungen seit 2008 an Popularität gewonnen: Ihr vergleichsweise günstiger Preis sowie die einfache und energiesparende Lagerung werden von vielen Konsumenten wieder mehr geschätzt. Der Verbrauch von Konservendosen für die Abfüllung von Nahrungsmitteln stieg deshalb in den letzten Jahren europaweit um über 1 Milliarde Stück an. Grundsätzlich verschieben sich jedoch in immer mehr Ländern die Präferenzen von eingemachten Lebensmitteln hin zu frischen oder tiefgekühlten Produkten, die als gesünder wahrgenommen werden. Die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verbreiteten Konsummuster werden zwar voraussichtlich noch einige Jahre bestehen bleiben; Ceresana erwartet aber auch in Ländern, in denen die verfügbaren Einkommen gesunken sind, mittel- und langfristig einen rückläufigen Verbrauch von Konservendosen.

Mehr Aluminiumtuben im Alter

Tuben und andere Behälter aus Kunststoffen gewinnen als Packmittel für Lebensmittel wie Saucen, Dressings oder Würzmittel mehr und mehr an Bedeutung. Dagegen haben Aluminiumtuben im Bereich der Pharmazeutika aufgrund ihrer positiven Eigenschaften immer noch eine sehr starke Position. Aluminiumtuben schützen den Inhalt dank ihrer hervorragenden Barriere-Eigenschaften sehr gut gegen Luft, Licht und Feuchtigkeit, gleichzeitig halten sie flüchtige Bestandteile zurück. Aluminium ist dabei beständig gegen Hitze, was für die Sterilhaltung von Medikamenten von großer Bedeutung ist. Der weitere Ausbau der Gesundheitssysteme in Osteuropa wird in den kommenden Jahren den Absatz von Aluminiumtuben fördern. In Westeuropa wird die Alterung der Bevölkerung den Verbrauch ansteigen lassen: Mit der Zunahme altersbedingter Beschwerden wie Rheuma oder anderer Gelenkserkrankungen wächst beispielsweise auch der Bedarf an schmerzlindernden Salben.

Die Studie in Kürze:

In Kapitel 1 werden für die ganze Region Europa sowie für 23 einzelne Länder die Volumina von Produktion, Import, Export sowie Verbrauch von starren Metallverpackungen jeweils in Milliarden Stück angegeben. Besonders detailliert sind die Informationen zum Verbrauch, der aufgeteilt für einzelne Verpackungstypen sowie deren wichtigste Anwendungen analysiert wird.

Kapitel 2 untersucht ausführlich den Verbrauch von starren Metallverpackungen nach Verpackungstypen sowie deren Anwendungsgebieten. Im Einzelnen werden dabei Dosen, Tuben, sonstige Behälter und Verschlüsse behandelt.

Kapitel 3 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von starren Metallverpackungen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 71 Herstellern geliefert, wie z.B. Amcor Flexibles Europe & Americas, AptarGroup, Ardagh Group, Ball Corporation, Can-Pack, Colep Portugal, Constantia Flexibles, Crown, Greif, Rexam, Sarten Ambalaj, Schäfer Werke, SCHÜTZ, Silgan Holdings und Sonoco Products.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/verpackung/starre-metall-verpackungen-europa/
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Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Niederlassungen in Konstanz, Wien und Hongkong. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in ...
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