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CeBIT 2010: IT-Fachkräfte bleiben gefragt

Zeitarbeit dient jungen Informatikern als Karriere-Sprungbrett
(PM) Hannover/Düsseldorf, 05.03.2010 - Die Krise hat Spuren hinterlassen, auch in der deutschen Informatikbranche. Allerdings verzeichnen Experten noch immer einen Mangel an IT-Fachkräften. „Zwar ging die Zahl der offenen Stellen im Krisenjahr 2009 um 14 Prozent zurück, aber dennoch haben wir einen Mangel an Informatikern”, sagte Dieter Westerkamp, stellvertretender Leiter Technik und Wissenschaft im Verband Deutscher Ingenieure (VDI) www.vdi.de anlässlich des Starts der CeBIT www.cebit.de in Hannover. „Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte zeigt sich robust und ist ohne größere Blessuren davon gekommen“, so seine Wertung. Die Beschäftigung stieg 2009 sogar weiter an. Insgesamt gab es mit 181.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Informatikern einen Rekord, „der zeigt: Qualifizierte Fachkräfte werden gebraucht.” Die Zahl der arbeitslosen Informatiker stieg 2009 allerdings ebenfalls leicht auf 8.400 an, liegt aber mit einer Quote von 4,6 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Aktuell seien rund 15.000 Stellen für Informatiker zu besetzen. Die VDI-Prognose für das laufende Jahr: „Trotz der Umsatzeinbrüche haben die meisten Unternehmen besonnen reagiert und kein Personal entlassen. Das ist ein wichtiges Signal, denn auch 2010 wird für die IT-Branche nicht leicht”, so Westerkamp.

Wie die jährliche CeBIT-Umfrage unter 400 VDI-Mitgliedern verdeutlicht, zeigt die Krise auch im IT-Sektor Wirkung. Für 2010 sind nach Mehrheit der Befragten zwar keine Personalentlassungen geplant, aber mit Neueinstellungen ist auch kaum zu rechnen. Was die internationale Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standortes Deutschland betrifft, glauben nur noch 16 Prozent, dass sie sich bis 2015 verbessern wird. Allerdings dürfe man nun den Kopf nicht in den Sand stecken, so Westerkamp, sondern müsse in die Zukunft investieren, „das heißt in qualifizierte Fachkräfte und technische Innovationen.” Qualifizierte Mitarbeiter finden viele Unternehmen auch in der IT-Wirtschaft unterdessen über Zeitarbeitsmodelle mit flexiblen Arbeitsverhältnissen. Und dafür gibt es ganz unterschiedliche Gründe. „Manche Mitarbeiter wollen sich direkt nach der Hochschule gar nicht unbedingt langfristig an ein einziges Unternehmen binden, sondern schätzen die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und verschiedenartige Projekte, um sich zu orientieren und weiter zu entwickeln“, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer des auf Technical Recruitment und Outsourcing Services sowie Strategic Leadership spezialisierten Beratungshauses Harvey Nash www.harveynash.de in Düsseldorf. Für die einen sei die Zeitarbeit das Sprungbrett in die Festanstellung, „andere schätzen die Herausforderungen der Projektarbeit und die Möglichkeiten, immer wieder neue Unternehmen kennen zu lernen“, so Nadolski.

Dass die Branche nach wie vor auf der Suche nach gut ausgebildeten Leuten ist, bestätigt die Bundesagentur für Arbeit (BA) www.arbeitsagentur.de. Während der CeBIT können Besucher des BA-Messestandes im Bereich des Job & Career Market www.hannovermesse.de/jcm Jobs einfach auf ihr Handy herunterladen. Die Stellenangebote wurden zuvor von den Agenturen für Arbeit bundesweit eigens für die CeBIT akquiriert. Auf der Messe werden sie fortlaufend aktualisiert und auf LCD-Bildschirmen präsentiert. Unternehmen, die IT-Fachkräfte suchen, haben auch während der Messe die Möglichkeit, Stellenangebote in der BA-Jobbörse zu platzieren.

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