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CareerBuilder-Umfrage: Drei von zehn Arbeitgebern halten ihre Mitarbeiter heute für produktiver als vor der Krise

Karriereexperte gibt Tipps zur Vorbeugung von Burnout bei hoher Leistung am Arbeitsplatz
(PM) Frankfurt, 20.10.2011 - Während Arbeitgeber sich über die steigende Produktivität in ihren Betrieben freuen, wird ihnen klar, dass die Arbeitnehmer dafür womöglich mit einem hohen Preis bezahlen – Burnout. In einer neuen Umfrage von CareerBuilder.de unter mehr als 100 Führungskräften aus Deutschland geben fast drei von zehn Arbeitgebern (28 Prozent) an, dass sie ihre Arbeitnehmer für produktiver als vor der Krise halten; 46 Prozent glauben zudem, dass ihre Mitarbeiter einen Burnout erleiden.

„Die Krise hat sich nicht nur auf diejenigen ausgewirkt, die ihre Arbeit verloren haben, sondern auch auf Arbeitnehmer, die aufgrund von Personaleinsparungen zusätzlich zu ihrer Arbeit noch weitere Aufgaben übernehmen mussten“, sagt Tony Roy, Geschäftsführer von CareerBuilder EMEA. „Während steigende Produktivität bei weniger Mitarbeitern ein Zeichen von Geschäftsagilität ist, ist es unwahrscheinlich, dass diese Leistung für immer aufrechterhalten bleibt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen zusammenarbeiten, damit aus einem steigenden Stresslevel kein Burnout wird.“

Falls die nicht optimalen Leistungen eines Mitarbeiters derzeit das Resultat eines Burnouts sind, empfiehlt Roy die folgenden Schritte zur Entlastung:

„Nein” sagen, wenn man kann

Viele Arbeitnehmer – besonders wenn sie Angst um ihren Job haben – übernehmen sich und haben letzten Endes mehr auf ihrer To-Do Liste stehen als ein Mensch alleine je erledigen kann. Lernen Sie „nein“ zu sagen, wenn Sie wirklich keine weitere Aufgabe mehr übernehmen können.

Mit dem Chef reden

Dies ist vielleicht leichter gesagt als getan, aber viele Chefs wollen, dass ihre Mitarbeiter zufrieden sind und gute Leistung bringen. Wenn Sie die Arbeit von zwei oder mehr Leuten erledigen, und drohen unter dem Druck zusammen zu brechen – sagen Sie es Ihrem Chef. Aber beschweren Sie sich nicht und jammern Sie nicht herum. Erklären Sie stattdessen Ihr Dilemma und machen Sie Lösungsvorschläge. Das wird kein einfaches Gespräch sein, aber so könnte Ihr Job erträglicher werden und Sie könnten Ihre Leistung wieder steigern.

Zeit für Entspannung finden

Wenn ständig das Telefon klingelt, in Ihrem Posteingang lauter unbeantwortete E-Mails warten und Ihr Chef Sie fragt, ob Sie nicht ein wenig länger arbeiten können, dann fühlen Sie sich wie gefangen. Suchen Sie nach Möglichkeiten einmal durchzuatmen – verlegen Sie zum Beispiel Ihre Mittagspause nach draußen, machen Sie zwei Mal täglich eine kurze Pause von 15 Minuten oder gehen Sie vor der Arbeit ins Fitness-Studio. Machen Sie jeden Tag etwas, wobei Sie die Arbeit vergessen und an etwas anderes denken können.

Flexibilität suchen

Nicht alle Jobs lassen Raum für Flexibilität, aber manche schon. Wenn Ihr Chef es zulässt, dass Sie später kommen und länger bleiben oder früher kommen und eher gehen, könnte das Ihr Leben einfacher machen. Vielleicht können Sie auch an manchen Tagen von zu Hause aus arbeiten. In manchen Firmen, besonders im Sommer, können Arbeitnehmer auch an ein paar Tagen ein paar Stunden extra arbeiten, etwa Montag bis Donnerstag, so dass sie Freitag frei haben können. Vielleicht können Sie auch eher kommen und in einer verlängerten Mittagspause ins Fitness-Studio gehen. Was auch immer Ihnen und Ihrem Job am besten passt, versuchen Sie es. Ein paar kleine Veränderungen können Sie vor einem möglichen Burnout bewahren.

Umfragemethodik

In der Zeit vom 3. bis 8. Juni 2011 wurden 547 Führungskräfte in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Schweden online befragt. Unter den Teilnehmern waren Geschäftsführer, Direktoren und Manager mit Personalverantwortung. Die Befragung wurde online von „Shape the Future“ durchgeführt, einer auf Online-Umfragen spezialisierten Marktforschungsagentur in der Nähe von London.

Der gesamte Stichprobenumfang in Deutschland liegt bei 109, unter Berücksichtigung einer Fehlerquote von 9,4 Prozent und einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent.
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