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Pressemitteilung

CareerBuilder-Umfrage: Deutsche Arbeitgeber verraten die kuriosesten Auftritte in Bewerbungsgesprächen

(PM) Frankfurt, 15.12.2011 - Eine neue Umfrage hat ergeben, dass ein Großteil der Arbeitgeber in der Regel innerhalb der ersten Minuten darüber entscheidet, ob ein Bewerber eine Chance auf die Stelle hat. 65 Prozent der deutschen Arbeitgeber gaben an, dass sie innerhalb der ersten fünf Minuten des Gesprächs wissen, ob ein Kandidat der Richtige für den Job ist. 34 Prozent der Arbeitgeber wissen es sogar meist schon nach einer Minute. Die Umfrage wurde vom 3. Bis 8. Juni 2011 unter mehr als 100 Führungskräften aus Deutschland durchgeführt.

Auf die Frage nach den kuriosesten Fehltritten oder Missgeschicken von Kandidaten während des Bewerbungsgesprächs berichteten Arbeitgeber aus ganz Europa von folgenden Beispielen:

1) Statt dem Gesprächsleiter zur Begrüßung die Hand zu geben, wollte der Kandidat ihn mit einer „High-Five“ begrüßen.
2) Der Kandidat hatte einen Rosenkranz dabei, mit dem er das gesamte Gespräch hindurch klapperte.
3) Der Kandidat gab dem Gesprächsleiter einen Abschiedskuss.
4) Auf die Frage, ob er gut hergefunden habe, fing der Kandidat an zu weinen.
5) Der Kandidat verfehlte komplett den Stuhl, als er sich hinsetzen wollte.
6) Der Kandidat brachte eine Gitarre mit und sang ein Lied.
7) Der Kandidat nannte die Gesprächsleiterin „kleine alte Frau”.
8) Der Kandidat kam mit einem T-Shirt herein, auf dem stand: „Ich hasse Arbeit”.
9) Der Kandidat zog während des Vorstellungsgesprächs seine Schuhe aus.
10) Nach der Hälfte des Gesprächs sagte der Kandidat: „Ich gebe auf”.
11) Die Kandidatin nahm während des Gesprächs einen Anruf entgegen und ging dann am Handy mit ihrem Freund eine Einkaufsliste durch.
12) Der Kandidat sprach darüber, wie deprimierend es ist keine Partnerin zu haben.
13) Es gelang dem Kandidaten nicht, durch die Drehtür hinauszugehen und er versuchte immer wieder die Tür in die andere Richtung zu drücken.
14) Der Kandidat wollte die Privatadresse des Gesprächsleiters haben, um ihm später Blumen zu schicken.
15) Der Kandidat kam ins Bewerbungsgespräch, sagte nicht „Guten Morgen” oder „Hallo” sondern nur: „Wo ist die Toilette?”.

„Bewerbungsgespräche können nervenaufreibend sein, da die Kandidaten nicht nur um die Stelle konkurrieren, sondern auch um die finanzielle Sicherheit, die damit einhergeht“, sagt Tony Roy, Geschäftsführer von CareerBuilder EMEA. „Wenn Sie einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen wollen, sollten Sie sich vorher über die Firma informieren und zum Gespräch mit Ideen und guten Fragen erscheinen. Sprechen Sie auch über besondere Leistungen, die Sie erreicht haben und zeigen Sie damit, wie Sie sich von anderen Kandidaten abheben.“

Roy empfiehlt die folgenden Tipps für das Bewerbungsgespräch:

1) Gut vorbereiten. Besuchen Sie die Firmenwebseite und informieren Sie sich über Produkte, neue Entwicklungen und die Firmenkultur. Während des Gesprächs können Sie auf Ihre Recherche Bezug nehmen.

2) Ideen anbieten. Wenn Sie mit fünf Ideen für das Unternehmen zum Gespräch erscheinen, zeigt das dem Arbeitgeber, dass Sie sich für den Job begeistern und die Initiative ergreifen. Ihre Ideen können für eine Marketingkampagne sein oder Möglichkeiten darstellen, Einnahmen oder Effizienz zu steigern.

3) Gute Fragen stellen. Ein Vorstellungsgespräch ist dafür da, dass der Kandidat auch den Arbeitgeber kennenlernt und Personalmanager erwarten daher, dass der Bewerber Fragen stellt. Sie könnten zum Beispiel fragen, wo das Unternehmen die größten Wachstumspotenziale in den nächsten drei Jahren sieht und wie der Job, auf den Sie sich bewerben, zu den Zielen des Unternehmens beitragen kann.

4) Auf das Positive konzentrieren. Machen Sie ehemalige Arbeitgeber nicht schlecht, ganz gleich wie sehr Ihre Kommentare gerechtfertigt sein mögen. Wenn Sie schon eine Weile auf Jobsuche sind, konzentrieren Sie sich darauf, was Sie aus dieser Erfahrung gelernt haben und wie diese Zeit Ihnen geholfen hat, sich beruflich weiterzuentwickeln.

Umfragemethodik

In der Zeit vom 3. bis 8. Juni 2011 wurden 547 Führungskräfte in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Schweden online befragt. Unter den Teilnehmern waren Geschäftsführer, Direktoren und Manager mit Personalverantwortung. Die Befragung wurde online von „Shape the Future“ durchgeführt, einer auf Online-Umfragen spezialisierten Marktforschungsagentur in der Nähe von London.

Der gesamte Stichprobenumfang in Deutschland liegt bei 109, unter Berücksichtigung einer Fehlerquote von 9,4 Prozent und einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent.
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