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Pressemitteilung

Captive Insurances als Instrument zum alternativen Risikotransfer

Risiken eines Unternehmens über die eigene Versicherungsgesellschaft decken.
(PM) Münster, 07.04.2015 - Bei einer Captive handelt es sich um eine Versicherungsgesellschaft, die einem einzelnen oder einer Gruppe von Unternehmen, Verbänden oder Berufsgruppen gehört und die primär die Risiken der Eigentümer übernimmt.

Captives sind ein bewährtes Instrument eines umfassenden Risiko Managements und der Risiko-Selbsttragung. Häufig führen Nichtversicherbarkeit von Risiken oder ein ungenügendes Versicherungsangebot (in Bezug auf Prämie, Bedingungen oder Deckungslimiten) zum Entschluss, eine Captive zu gründen.

So partizipieren die beteiligten Unternehmen direkt an einem positiven Schadenverlauf und an einem versicherungstechnischen Gewinn, erzielen Anlageerträge auf den Prämien, haben Zugang zum internationalen Rückversicherungsmarkt mit niedrigeren Risikoprämien und Transaktionskosten und erlangen Risikotransparenz.

Die steuerlich meist abzugsfähige Prämie wird um den enthaltenen Fixkostenanteil reduziert und errechnet sich auf der Grundlage des tatsächlichen Schadensverlaufes und nicht anhand der durchschnittlichen Verluste einer Branche. 60-70% der Prämien stehen zur Schadenregulation zur Verfügung und generieren Kapitalerträge. Prämien und Gewinne der Captive können (re)investiert werden. Die Anlagepolitik und Verwendung der Anlageerträge kann mitbestimmt werden. Unternehmen erreichen somit eine Unabhängigkeit vom Preisdiktat traditioneller Versicherungsanbieter.

Insgesamt wird über Captives eine bessere Kontrolle über das Versicherungsprogramm und über das Schadenmanagement erreicht.

Captives können nach verschiedenen Kriterien klassifiziert werden:

Group Captive

Schließt sich eine Gruppe von Versicherten (Berufsgruppen, Verbände, etc.) oder mehrere Unternehmen zusammen und gründen eine Captive, so spricht man von einer Group Captive. Mit minimalen administrativen Aufwand haben die Eigentümer eine bessere Kontrolle über Ihre Risiken und profitieren, wenn die Captive profitabel ist.

Rent a Captive

In den letzten Jahren gewinnen flexibele und kostengünstige Rent-a-Captives oder Protected Cell Captives an Bedeutung, um an den eigenen Risiken zu partizipieren. Hierbei können Unternehmen eine Captive mieten, statt eine eigene zu gründen. Attraktiv sind die Lösungen vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen, da kaum Kapital zur Verfügung gestellt werden muss und die hohen Gründungskosten entfallen und die Kosten der Administration sehr gering sind. Die Zinsen, welche auf den versicherungstechnischen Reserven gebildet werden, gehören dem Kunden. Die akkumulierten Gewinne werden am Ende der Laufzeit des Rent-a-Captive-Vertrages an den Kunden zurückbezahlt.

Vorteile einer Captive

• Partizipation an gutem Schadenverlauf
• Anlageerträge auf zedierter Prämie, Kapital und Reserven
• Stabilisierung der Versicherungskosten
• Zugang zum Rückversicherungsmarkt
• Erweiterter Versicherungsschutz (nicht versicherte / unversicherbare Risiken)
• Zentrales und umfassendes Risk Management
• Cash Flow-Steigerung durch ausgeschüttete Dividenden

Voraussetzungen für die Errichtung einer Captive

1. Damit eine Captive gegenüber dem traditionellen Risiko-Transfer vorteilhaft ist, sollten die eingebrachten Risiken einen günstigen Schadenverlauf aufweisen. (Verhältnis anfallender Schäden zu bezahlten Prämien)
2. Aktives, im Finanzmanagement integriertes Risk Management
3. Genügend großer Cash Flow
4. Ausreichende Finanzkraft des Versicherungsnehmers
5. Bereitschaft zur Selbstbeteiligung am eigenen Risiko
6. Positives Ergebnis einer Machbarkeitsstudie

Viele Firmen nutzen bereits das Know-how und die Dienstleistungen bei der Strukturierung, der Implementierung und dem Management von Captive-Lösungen des Deutschen Versicherungsinstitutes. Das Captive Management umfasst eine Vielzahl von Tätigkeiten wie Administration und Verwaltung, Reportings, Investment- und Cash-Management, Beschaffung von Rückversicherungsdeckung und Verkehr mit den zuständigen Behörden.

Das Deutsche Versicherungsinstitut kümmert sich um das Risk Management, führt Machbarkeitsstudien durch und organisiert die Captive-Gründung und –Lizenzierung. Unsere Experten kennen sich bestens mit Rückversicherungsdeckung, Fronting und internationalen Versicherungsprogrammen aus.
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