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News, 27.08.2009
CO2-Gebäudesanierung
Fördermittel werden aufgestockt
Angesichts der hohen Nachfrage privater Bauherren nach staatlicher Förderung von Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden werden die Programme zur Förderung der C02-Gebäudesanierung für das laufende Jahr um 750 Milliarden Euro aufgestockt.
Wie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) heute mitteilte, hat der Haushaltausschuss gestern den Vorschlag von Bundesminister Wolfgang Tiefensee zur Aufstockung der CO2-Gebäudesanierungsprogramme gebilligt. Damit werden im laufenden Jahr private Investitionen in den Neubau und die Sanierung energieeffizienter Gebäude in einer Höhe von über sechs Milliarden Euro ermöglicht. Grund für die Aufstockung des Fördertopfes ist dem Ministerium zufolge, dass sich die Nachfrage privater Bauherren nach Fördermitteln zur CO2-Gebäudesanierung in diesem Jahr gegenüber dem ohnehin schon sehr nachfragenstarken Vorjahr weiter stark erhöht hat.

„Mit der Aufstockung erreichen wir schnell und unbürokratisch, dass noch dieses Jahr gebaut und saniert wird“, so Tiefensee, was wiederum der Bauwirtschaft die dringend benötigten Aufträge bringe, um Arbeitsplätze zu erhalten. So komme das Geld laut Tiefensee genau dort an, wo es gebraucht werde: bei den kleinen, örtlichen Unternehmen und Handwerksbetrieben. Zudem sei die Förderung privater Investitionen in energieeffizientes Bauen neben der Energieeinsparverordnung laut BMVBS das wichtigste Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung im Gebäudebereich.

Nach Auskunft des Ministeriums konnte durch die Förderung von Investitionen in Wohngebäude der CO2-Ausstoß in Deutschland pro Jahr um rund 3,2 Millionen Tonnen CO2 verringert werden. Danach wurden in diesem Zeitraum rund 1,1 Millionen Wohnungen auf einen hohen energetischen Standard gebracht oder neu gebaut. Die darüber erzielte Entlastung bei den Heizkosten summiert sich dem Bericht zufolge mittlerweile auf fast 1,1 Milliarden Euro. Des Weiteren seien durch die Baumaßnahmen, die durch die Förderung der CO2-Gebäudesanierung möglich wurden, bis zu 220.000 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert worden.


[Quelle: BMVBS]
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