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News, 06.10.2010
CA-Studie
IT-Ausfälle kosten Unternehmen jährlich Milliarden
Deutsche Unternehmen büßen infolge fehlerhaft gesicherter IT-Systeme und unzureichender Data Recovery-Strategien im Durchschnitt jährlich rund 400.000 Euro Umsatz ein, zeigt eine aktuelle Studie.
Selbst bei einem sicheren Backup brauchen Unternehmen nach dem Wiederherstellen der Systeme Stunden bis die Daten wieder vollends zur Verfügung stehen.
Selbst bei einem sicheren Backup brauchen Unternehmen nach dem Wiederherstellen der Systeme Stunden bis die Daten wieder vollends zur Verfügung stehen.
IT-Systemausfälle kosten europäische Unternehmen jährlich mehr als vier Milliarden Euro Umsatz. Das geht aus der neuen Studie „Avoidable Cost of Downtime“ des Software-Hersteller CA Technologies hervor, an der sich 1.808 Unternehmen aus elf europäischen Ländern (darunter 202 in Deutschland) beteiligt haben. Danach schlägt die Zeit, die für die Reparatur von fehlerhaften IT-Systemen aufgewendet werden muss, in einem europäischen Unternehmen im Durchschnitt jährlich mit rund 263.000 Euro zu Buche. Dem Bericht zufolge könnte allerdings ein großer Teil der Kosten durch bessere Strategien im Hinblick auf den Datenschutz, speziell in Sachen Data Recovery, also die Wiederherstellung von Daten betreffend, vermieden werden.

Wie die Studie ergab, verzeichnet jedes Unternehmen bei seiner IT im Durchschnitt eine Ausfallzeit von jährlich 14 Stunden. Allein in Deutschland entspreche dies CA zufolge 150.000 Stunden. Der wirtschaftliche Schaden ist, wie der Report ergab, immens. So schätzen deutschen Unternehmen, dass sie in der Downtime, also in der Zeit, in der unternehmenskritische IT-Systeme stillstehen, bis zu 30 Prozent an Umsatz verlieren. Am ärgsten trifft es bei IT-Ausfällen Unternehmen aus Frankreich, wo sich die Umsatzeinbußen im Schnitt pro Unternehmen jährlich auf rund 500.000 Euro belaufen. Auf dem zweiten Platz folgt Deutschland mit IT-bedingten Umsatzverlusten je Unternehmen von knapp 390.000 Euro jährlich, gefolgt von Norwegen (rund 320.00 Euro) und Spanien (rund 316.000 Euro). Die geringsten Umsatzeinbußen verzeichnen Unternehmen aus Italien mit im Schnitt knapp 34.000 Euro jährlich.

„Der reibungslose Betrieb der Informationstechnologie ist im gegenwärtig angespannten Wirtschaftsklima für fast alle Unternehmen essentiell“, kommentierte CA-Vice President Chris Ross die Studienergebnisse. So wirkten sich IT-Ausfälle nicht nur auf die Produktivität der Angestellten aus, sondern auch im Einzelfall beim Kunden. Speziell für Unternehmen, deren Umsatz sich zunehmend auf IT- und Internet-basierten Services begründet, werde die Downtime zu einem kritischen Problem. Die finanziellen Folgen von IT-Ausfällen lassen sich, wie Ross erklärt, jedoch erheblich reduzieren. „Viele der Ausgaben sind durch eine Neuausrichtung der Disaster-Recovery-Strategie eines Unternehmens vermeidbar. Eine solche Maßnahme kann sich positiv und direkt auf die finanzielle Position des Unternehmens auswirken und es erleichtern, sich von der Rezession zu erholen“, erläutert der Experte.

Allein mit einem sicheren Backup ist es aber nicht getan. So benötigt ein Unternehmen ab dem Zeitpunkt, da das System wieder hochgefahren ist und funktioniert, laut Studie im Durchschnitt weitere 4,2 Stunden, um die Daten wiederherzustellen. CA zufolge seien das in Deutschland weitere 150.000 Stunden, in denen der Unternehmensbetrieb nicht vollends rund läuft. In der Phase sei die Umsatzgenierung im Schnitt um bis zu 21 Prozent beeinträchtigt. Diese Phase ließe sich laut Ross jedoch verkürzen. „Oft richten Unternehmen ihr Augenmerk nur auf das sichere Daten-Backup. Dabei vernachlässigen sie aber den Aspekt, wie schnell sie die Daten im Falle eines Systemfehlers wiederherstellen können. Genau dieser Aspekt der ‚Geschwindigkeit der Datenwiederherstellung‘ kann für Unternehmen Ausgangspunkt sein, ihren Bedarf in Sachen Disaster Recovery zu überprüfen. Mit der richtigen Lösung für die Datenwiederherstellung und für das Back-Up können sie ihre Ausgaben senken sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen“, so Ross.
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