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Dr. Lübke & Kelber GmbH
Pressemitteilung

Büromarkt Dresden: Halbjahresumsatz übertrifft Markterwartungen

Durch den sehr guten Jahresauftakt mit rund 23.200 m² vermieteter Bürofläche im ersten Quartal hat der Dresdner Büromarkt ein respektables Halbjahresergebnis von 37.500 m² (59 Abschlüsse) und ein Plus von 26% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt.
(PM) Frankfurt, 04.07.2013 - Diverse großflächige Anmietungen, u. a. durch den Freistaat Sachsen, die Barmer GEK oder die DEKRA Akademie, oberhalb von 1.000 m² machten fast ein Drittel der reinen Vermietungsleistung (30.000 m², +8,5%) aus. Zu der guten Performance trugen auch fünf Eigennutzerprojekte bei, in denen rund 7.500 m² angemietet wurden. Der Durchschnittswert des Flächenumsatzes der letzten 5 Halbjahre (34.200 m²) wurde um 10% übertroffen. Der Leerstand ist auf 255.000 m² gesunken und resultierte in einer Quote von 10%. Die Spitzenmiete konsolidierte weiter auf dem Niveau von 11 €/m² in den 1a-Lagen rund um den Altmarkt. Dr. Eckhard Kaiser, Regionalleiter Dresden der Dr. Lübke GmbH, rechnet aufgrund einer anhaltenden Fokussierung auf wohnwirtschaftliche Entwicklungen, auch in bürorelevanten Zentrumslagen, mit einer beginnenden Verknappung großflächiger, aber auch günstiger Anmietungsoptionen.

Stärkste Flächennachfrage im Dresdner Süden

Trotz der gleichen Anzahl an Mietvertragsabschlüssen (jeweils 12), ergab sich für den Süden dennoch mit rund 10.700 m² eine größere Flächenabsorption und ein Plus von 47% zum Vorjahres-zeitraum. Der Altstadtring konnte mit rund 5.000 m² seinen letztjährig ersten Rang hinsichtlich der angemieteten Fläche nicht behaupten (-38%). Mit einem bemerkenswerten Plus platzierte sich der Dresdner Osten (8.300 m²) auf dem zweiten Rang. Neben der Anmietung durch die TÜV Rhein-land Akademie (1.500 m²) entschied sich auch die Trans4mation IT GmbH mit einem Eigennutzerprojekt (1.800 m²) für diesen Teilmarkt.

Spitzenmiete stabil, untere Mietpreisgrenze in guten und mittleren Lagen gestiegen

Die Nominalpreisspanne der abgeschlossenen Mietverträge bewegte sich im ersten Halbjahr zwischen 3,95 und 12,00 pro m² bei einem Mittelwert von 7,05 €/m². Dennoch bleibt das Spitzenmietniveau für hochwertige Lagen und Flächen (Altmarkt, Prager Straße, Postplatz) bei 11,00 pro m². In den guten und mittleren Lagen wurde bereits eine leichte Zunahme der unteren Mietpreisspanne um 0,50 Cent registriert, die nun zwischen 6,00 und 8,50 € bzw. 5,00 bis 5,50 € pro m² variiert. Oliver Münzberg, Senior Consultant bei Dr. Lübke, rechnet damit, dass die günstigen Flächen zunehmend knapp werden und die Preisspannen im weiteren Jahresverlauf tendenziell in allen Lagen auf dem Niveau verbleiben.

Leerstand auf 10% gesunken, kaum neue Projekte in Sicht

In Dresden sind zur Zeit bei einem aktuellen Flächenbestand von 2,54 Mio. m² rund 255.000 m² zur sofortigen Anmietung verfügbar. Trotz unwesentlich veränderter Bestandssituation hat sich die Leerstandsrate gegenüber Ende 2012 um 0,4 Prozentpunkte verbessert. Von den in 2013 fertig gestellten bzw. in Bau befindlichen neun Projektierungen entfallen fünf auf Eigennutzer, die in Summe mehr als die Hälfte (11.000 m²) der geplanten Flächen (21.300 m²) aufgrund zusätzlichen Bedarfes bzw. durch Unternehmenszusammenschlüsse angemietet haben. Spekulative Projekte spielen weiterhin keine Rolle. In den kommenden drei Jahren werden in zusätzlich acht geplanten Projekten voraussichtlich nur rund 21.700 m² auf den Markt kommen, die größtenteils ebenfalls bereits vorvermietet sind. Zudem treten bei Entwicklungsgrundstücken in guten Innenstadtlagen wohnwirtschaftliche Projektierungen - vor dem Hintergrund besserer Vermietbarkeiten sowie einem zwischenzeitlich oftmals höheren Mietniveau - zunehmend in Konkurrenz.

Deutlich mehr Großanmietungen

Das kleinteilige Basisgeschäft führte auch im ersten Halbjahr 2013 zu einem hohen Vermietungsvolumen: Rund 77% der Abschlüsse (45) und 40% der Fläche (14.800 m²) wurden im Segment bis 500 m² generiert. Entgegen dem Vorjahreszeitraum ergab sich eine verstärkte Nachfrage im Größencluster 2.001 bis 5.000 m². Durch das Eigennutzerprojekt (2.700 m², Strehlener Str.) und die Anmietung der TU Dresden (3.900 m², Wiener Str. ) im Dresdner Süden sowie den Vertragsabschluss der Barmer GEK im Altstadtring (2.200 m² Budapester Str.) wurden mit insgesamt knapp 8.800 m² rund 23% des Flächenumsatzes erzielt. In der Größenklasse 1.001 bis 2.000 m² konnten zudem weitere 10.500 m² vermietet werden (28%). Münzberg registriert bei diversen Nutzern auch ein hohes Erwerbsinteresse im Flächensegment zwischen 500 und 2.000 m², welches häufig nicht in Bestandsobjekten bedient werden kann und vermehrt in Sanierungs- und Neubauprojekten resultiert.

Ausbildung, Gesundheit, Soziales erneut marktdominant

Nachfragestärkste Branche mit zugleich erfreulichem Umsatzplus zum Vorjahreszeitraum war Ausbildung, Gesundheit, Soziales (16.300 m², +65%), gefolgt von sonstige Dienstleister, die rund 6.700 M² anmieteten. Die IT-/Kommunikationsbranche belegte trotz leichtem Rückgang den 3. Platz im Branchenranking mit 4.400 m² (-4%). Den stärksten Zuwachs verzeichneten Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen (3.600 m², +80 Prozent).
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