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Budapest – keltisch, römisch, türkisch, habsburgisch, ungarisch, europäisch

Budapest – Hauptstadt und größte Stadt der Republik Ungarn, achtgrößte Stadt der Europäischen Union. In fast zweitausend Jahren geprägt von einer wechselvollen Geschichte, die zahlreiche Spuren und Zeugnisse hinterlassen hat.
(PM) Dippoldiswalde, 04.10.2010 - Budapest ist schön. Wer einmal in der Stadt an der Donau war und ihrem Charme erlegen ist, kommt gerne wieder. Der Fluss prägt das Stadtbild von alters her. Er trennt und verbindet gleichzeitig die ursprünglichen Städte entlang seiner Ufer - Buda, Obuda und Pest, aus denen 1873 Budapest entstanden ist. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich entlang des Donauufers. Kleine Inseln werden von ihm umspült, von denen die Margaretheninsel wohl die bekannteste und schönste ist. Sie ist mit ihrem herrlichen weitläufigen Park, der Spazier- und Sportmöglichkeiten bietet, die grüne Lunge Budapests. Neun stadtbildprägende Brücken überspannen heute die Donau. Die bedeutendste und älteste Brücke der Stadt ist die Kettenbrücke. Eines der Wahrzeichen Budapests. Bis zu ihrem Bau wurden die beiden Ufer von Fähren und einer vorrübergehenden Holzbrücke verbunden. Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren alle Donaubrücken von den abrückenden deutschen Truppen zerstört worden.

Die Besiedlung des heutigen Gebietes von Budapest begann bereits in der Steinzeit durch die Kelten. Mit der Gründung der römischen Siedlung Aquincum auf dem Gebiet des heutigen Obuda beginnt die eigentliche Geschichte Budapests. Mauerreste, ein Amphitheater und einige Museumsräume zeugen am westlichen Donauufer, außerhalb des Stadtzentrums, noch von dieser Epoche.

Schon die Römer wussten die Besonderheit der Gegend, die zahlreichen Thermalquellen zu schätzen und schufen eine entwickelte Badekultur. Die ältesten noch erhaltenen und heute noch genutzten Bäder stammen aus der Zeit der 150jährigen Türkischen Herrschaft aus der Mitte des 16. Jahrhunderts – das Rudas und das Kiraly-Bad. Seit 1934 ist Budapest staatlich anerkanntes Heilbad. Besonders bei Jugendlichen beliebt ist das Palatinus-Bad, auch Pala genannt. Einen Besuch in diesem Bad sollten Sie auf Ihrer nächsten Klassenfahrt nach Budapest unbedingt einplanen.

Nach dem Einfall der Mongolen 1241, auch Mongolensturm oder Tatarenzug genannt, wurde auf den Hügeln von Buda die erste bedeutende Festung erbaut. Hier residierten die ungarischen Könige ebenso wie die türkischen Paschas und dann die Habsburger, die seit 1526 Könige von Ungarn waren. Die Burg wurde immer wieder umgebaut und erweitert, aber auch z.B. bei der Vertreibung der Türken und am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört und wieder aufgebaut. Heute beherbergt sie die Nationalbibliothek, die Ungarische Nationalgalerie und das Budapester Historische Museum. Seit 2002 ist das klassizistische Sándor-Palais neben der Burg Sitz des ungarischen Staatspräsidenten. Seit 1987 gehören das gesamte Budaer Burgviertel, zu dem auch die berühmte Fischerbastei und die Matthiaskirche zählen sowie das Donaupanorama zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Am anderen Donauufer, auf der flachen Pester Seite, war seit 1723 der Sitz der administrativen Verwaltung des Königreiches. Hier beeindruckt die Besucher das drittgrößte Parlamentsgebäude der Welt und zugleich größte Gebäude Ungarns. Neben der Kettenbrücke, eines der Wahrzeichen Budapests. Das Parlament, ein neogotischer Palast mit über 700 Räumen und 29 Treppenhäusern, direkt an der Donau gelegen, wurde 1885 bis 1902 nach dem Vorbild der Westminster Abbey in London errichtet. Eine Besichtigung gehört in jedes Besuchsprogramm und ist für EU-Bürger frei.

Von der Kettenbrücke und dem Parlament aus führt der Kleine Ring zur Freiheitsbrücke, vorbei an der Großen Synagoge, dem Nationalmuseum und der Großen Markthalle (Das Marktgeschehen, besonders in den frühen Morgenstunden, ist absolut beeindruckend.). Die Große Synagoge markiert den Eingang zum historischen jüdischen Viertel Budapests. Sie ist die größte Synagoge Europas und nach der in New York, die zweitgrößte der Welt. Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg kam rund ein Drittel der jüdischen Bevölkerung ums Leben. Daran erinnert das Mahnmal Schuhe am Donauufer am Ostufer.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde 1946 zunächst die Republik und 1949 die Volksrepublik Ungarn ausgerufen. Budapest war 1956 Ausgangspunkt des Ungarischen Volksaufstandes, der aber blutig niedergeschlagen wurde. Heute erinnert auf dem Platz der 56-er ein Mahnmal an den Aufstand. Im Oktober 1989 wurde mit der Ausrufung der Republik Ungarn die kommunistische Herrschaft beendet. 2004 trat Ungarn der Europäischen Union bei, was besonders in Budapest gefeiert wurde.

Es gibt so viel zu entdecken und zu erleben in Budapest… Geschichte und Kunst, Plätze und Bauwerke, Prachtstraßen und Flaniermeilen, Künstlerviertel und Kaffeehäuser, Oper und Musical, Kultur- und Rockfestivals, Nachtclubs, kleine und große Theater, Palatschinken und Lángos als besondere Spezialitäten… Budapest erwartet Sie!

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Ab 1890 fuhr der Ur-Urgroßvater der jetzigen Führungsgeneration, Franz- Josef Tausche (tatsächlich ein Namensvetter des Kaisers!) als junger Mann auf der Postkutsche zwischen Leitmeritz (Litomerice - der Garten Böhmens) und ...
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