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News, 16.03.2010
Bruttowerbemarkt legt zu
Firmen investieren wieder mehr in Werbung
Zu Beginn des Jahres hat der Werbemarkt in Deutschland deutlich zulegt. Den höchsten Zuwachs bei den Werbeinvestitionen entfielen auf Kino-Werbung. Weitere Gewinner waren das Internet und Fernsehen, während die Zeitungen und Fachzeitschriften im Jahresvergleich verloren.
Der deutsche Werbemarkt zieht wieder an. Nach Auskunft der Marktforscher von Nielsen Media Research verzeichnete der Bruttowerbemarkt im Zeitraum Januar bis Februar 2010 gegenüber dem Vorjahr ein kumuliertes Plus von 4,8 Prozent (bereinigt 4,7%). Danach gaben Werbungtreibende in Deutschland in den ersten beiden Monaten rund 3,2 Milliarden Euro für Werbung aus. Auch im Februar lagen Bruttowerbeinvestitionen mit einem Zuwachs um 4,7 Prozent deutlich über dem Volumen des Vergleichszeitraums 2009.

Spitzenreiter bei den Bruttowerbeinvestitionen war das Medium Fernsehen, das in den ersten beiden Monaten bei den Werbeaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 13,1 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro zulegte. Auf dem zweiten Platz rangierten Zeitungen, die mit 773,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum allerdings ein deutliches Minus von 4,1 Prozent verzeichneten, gefolgt Publikumszeitschriften mit 507,4 Millionen Euro (+0,9%).

Zu den Gewinnern zählte einmal mehr das Internet: Laut Nielsen stiegen die Investitionen in Online-Werbung im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr kumuliert um 15,6 Prozent auf 262.4 Millionen Euro. Größter Verlierer war das Radio, wo die Bruttowerbeinvestitionen in den ersten beiden Monaten mit 170, 8 Millionen Euro um 8,0 Prozent unter dem Volumen aus dem Vorjahr lagen. Ebenfalls unter dem Vorjahresniveau: das Medium Plakat (knapp 112,9 Mio. Euro; -0,7%) ) und Fachzeitschriften (61,1 Mio. Euro; -3,1%).

Am stärksten im Vergleich zu Vorjahr legte Kino-Werbung zu. Hier stiegen die Werbeinvestitionen im Vergleich zum Vorjahr in den ersten beiden Monaten um 81,1 Prozent auf rund neun Millionen Euro. Grund für den starken Zuwachs beim Medium Kino dürfte sein, dass Werbekunden hier seit Anfang dieses Jahres auf eine performance-basierte Abrechnung setzen können und in den gebuchten Filmen oder Kinostandorten nur noch für jene Kontakte zahlen, die über die Kinokassen erfasst wurden.

[Quelle: Nielsen Media Research]
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