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News, 13.10.2010
Bruttowerbemarkt
Budgets für Werbung schießen weiter in die Höhe
Im dritten Quartal haben deutsche Unternehmen ihren Werbedruck erneut erhöht. Am stärksten legten seit Beginn des Jahres die Budgets für Online-Werbung zu.
Das Geschäft mit Werbung brummt. Laut Nielsen konnten erstmals auch die Fachzeitschriften ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern.
Das Geschäft mit Werbung brummt. Laut Nielsen konnten erstmals auch die Fachzeitschriften ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern.
Der Werbemarkt in Deutschland boomt. Nach aktuellen Zahlen des Markt- und Medienforschungsunternehmens Nielsen belief sich das Volumen der Bruttowerbeausgaben in den ersten drei Quartalen dieses Jahres auf knapp 17,2 Milliarden Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs um 10,9 Prozent bzw. 1,7 Milliarden Euro entspricht (bereinigt: 10,8%). Dabei erhöhte sich der Bruttowerbedruck im dritten Quartal, nachdem er bereits im ersten Quartal um 8,7 Prozent und im zweiten Quartal um 10,6 Prozent gestiegen war, erneut um eindrucksvolle 13,5 Prozent. Werbestärkster Monat war laut Nielsen der September mit einem Zuwachs binnen Monatsfrist um 15,2 Prozent, gefolgt vom Mai mit einem Plus von 14,7 Prozent und dem August mit einem Plus von 14,6 Prozent.

Mit Abstand größter Umsatzgewinner war einmal mehr das Medium Internet, auf das in den ersten drei Quartalen Werbeausgaben von 1,6 Milliarden Euro entfielen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs um stolze 33,8 Prozent. Umsatzstärkstes Werbemedium unter allen Mediengattungen bleibt allerdings auch weiterhin das Fernsehen, das sein Werbevolumen binnen Jahresfrist um 16,9 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro steigern konnte. Bei den Tageszeitungen erhöhte sich der Werbeumsatz (ohne Rubrikanzeigen) um 1,3 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro und bei den Publikumszeitschriften mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro sogar um 4,1 Prozent. Die Werbeaufwendungen für Radio-Werbung stiegen gegenüber den ersten drei Quartalen 2009 um 4,9 Prozent auf 966 Millionen Euro und die für das Medium Plakat um 6,4 Prozent auf 696 Millionen Euro. Bei den Fachzeitschriften stand von Januar bis September mit Werbeerlösen in Höhe von 294 Millionen Euro ein Plus von 1,3 Prozent und beim Medium Kino mit einem Volumen von 48 Millionen Euro ein Zuwachs um 11,8 Prozent.
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