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Breitbandmarkt Q1/2014: Dank 1&1 wieder Zuwachs auf 21,16 Millionen DSL Verträge

(PM) Stuttgart, 02.06.2014 - Angesichts des sich weiter fortsetzenden Erfolges von 1&1 und der weiter zurückgehenden Anschlussverluste bei den anderen DSL Anbietern könnte der deutsche Breitbandmarkt vor einer Trendwende stehen: Die großen vier DSL Provider haben das 1. Jahresquartal mit einem leichten Plus von 26.000 DSL-Kundenverträgen abgeschlossen und kommen nun insgesamt auf 21,16 Millionen.

Weiterhin stark zulegen konnten die beiden Kabelnetzbetreiber Unitymedia KabelBW und Kabel Deutschland. Gemeinsam wurde ein Zuwachs um fast 172.000 auf 4,8 Millionen Internet-Abonnements erreicht. Zum Stichtag 31. März 2014 stieg die Zahl aller in Deutschland geschalteten festnetzbasierten Breitbandanschlüsse auf ca. 28,8 Millionen.

Der neue Breitband Report Deutschland kann unter www.dslweb.de/breitband-report-deutschland-q1-2014.php nachgelesen werden.

1&1 kann mit Gratis-Tablets punkten

Die DSL Anschlussverluste bei der Deutschen Telekom, Vodafone und o2 sind zwar zu Beginn des Jahres deutlich niedriger ausgefallen, insgesamt mussten allerdings doch noch einige Tausend DSL Kundenverträge abgegeben werden. Dies wird aber aufgefangen durch die sich weiterhin im Plus befindliche United Internet-Tochter 1&1. Ein Zuwachs um 70.000 DSL Kunden bedeutet hier wiederum einen neuen Bestwert von 3,63 Millionen. Die positiven Zahlen sind zum Teil sicherlich auch der aktuellen Neukunden-Aktion geschuldet, bei der 1&1 zum DSL Anschluss ein kostenloses oder stark vergünstigtes Marken-Tablet von Samsung oder Apple spendiert.

Vodafone startet mit Kabel Deutschland "Zuhause Plus"

Die größten Veränderungen auf dem deutschen Breitbandmarkt resultieren aus dem Zusammenschluss von Vodafone und Kabel Deutschland. Dem Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages im Dezember 2013 folgte im Februar 2014 die Bestätigung seitens der Kabel Deutschland-Aktionäre. In Kraft getreten ist der Kontrakt dann schließlich zum April.

Somit ist die Fusion von Kabel Deutschland und Vodafone in trockenen Tüchern, die beiden Unternehmen basteln mittlerweile am zukünftigen Angebots-Portfolio. Seit 2. Mai 2014 ist die Submarke "Zuhause Plus" präsent, mit der die Produkte von Kabel Deutschland und Vodafone nun unter einem Dach angeboten werden.

Vodafone: Kabelnetz und Vectoring wichtige Eckpfeiler

Mit dem Kabelnetz von Kabel Deutschland hat Vodafone nun den vollen Zugriff auf leistungsstarke Infrastruktur. Dadurch wird Vodafone deutlich unabhängiger von der Deutschen Telekom, da in 13 Bundesländern jetzt eine hausinterne Alternative zu den DSL Vorleistungsprodukten des Marktführers vorhanden ist. Ziel ist, nach Möglichkeit im eigenen Verfügbarkeitsbereich nur noch Breitband-Internet über das TV-Kabel zu schalten. Zudem sollen auch DSL Bestandskunden nach und nach über einen Kabel Internetanschluss auf das Internet zugreifen.

Des Weiteren setzt Vodafone auf die nahende Einführung von VDSL Vectoring: Mit der neuen Zugangstechnik lassen sich auch über das klassische Kupferkabel Datenraten von bis zu 100 Mbit/s erzielen. Beim VDSL Vectoring wird aber in den meisten Fällen die Federführung bei der Telekom liegen, deshalb hat Vodafone die zukünftige Nutzung schon vertraglich mit dem Marktführer geregelt.
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