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Pressemitteilung

Boom auf dem Weinauktionsmarkt: Munich Wine Company will Umsatz weiter steigern

(PM) München, 07.02.2011 - Der Boom auf dem Weinauktionsmarkt hält an: Das Rekordjahr 2010 ist erst vor wenigen Wochen zu Ende gegangen und schon kommen von der Munich Wine Company neue Erfolgsnachrichten. Gleich die erste Internetauktion im neuen Jahr hat dem einzigen auf Weinauktionen spezialisierten Münchner Auktionshaus mit Sitz in Deisenhofen, einem Vorort der bayerischen Metropole, die höchsten Umsätze aller bisherigen Onlineversteigerungen beschert.

Entsprechend optimistisch blicken die MWC-Geschäftsführer Stefan Sedlmeyr, Diplom-Sommelier UIW und zugelassener Auktionator, und Hans Friedrich, EU-Betriebswirt (Groß- und Außenhandel), auf 2011 voraus. Nachdem sie den Umsatz ihres Unternehmens im vergangenen Jahr auf rund zwei Millionen Euro gesteigert und die Erwartungen zum Jahresende nochmals übertroffen haben, wollen sie heuer sogar die 2,5-Millionen-Euro-Marke anpeilen. Allerdings weiß man bei der MWC auch um die Unberechenbarkeit und Risiken des Auktionsgeschäfts. „Konkrete Vorhersagen können wir nur schwer bis gar nicht treffen, da wir extrem von den Einlieferungen abhängig sind“, betont Stefan Sedlmeyr und verweist außerdem auf die Abhängigkeit vom asiatischen Markt, insbesondere den Chinesen. Niemand könne vorhersagen, wie lange in China das „Bordeaux-Fieber“ noch anhalten wird.

Fest steht dagegen, dass der Auktionsterminplan der Munich Wine Company auch heuer wieder dicht gefüllt ist. Für die Versteigerungen braucht die MWC nicht nur Klasse, sondern auch Masse – nicht was Produktionsmengen betrifft, sondern in Bezug auf die Zahl der Weine, die unter den Hammer kommen. Vier Präsenzauktionen stehen heuer in den Räumen der MWC in Deisenhofen zu folgenden Terminen auf dem Programm: 19. März, 2. Juli, 24. September, 10. Dezember. Dazu kommen noch zehn Onlineauktionen (alle Informationen zur Einlieferung auf der MWC-Homepage www.munichwinecompany.com ). Die laufende Internetversteigerung endet am 8. Februar.

Die beiden MWC-Chefs sind ständig auf der Suche nach edlen Kreszenzen, Raritäten und Kultweinen, ganz besonders aus Bordeaux und Burgund, den französischen Klassikern schlechthin. „Noch 1982er Château Lafite Rothschild im Keller, wie wären 3000 Euro pro Flasche dafür?“, fragt Sedlmeyr. Wer sich erinnert, was diese Weine einst gekostet haben, der weiß, dass den Verkäufern derzeit fast „astronomische“ Preise winken. Hans Friedrich: „Lafite, Latour, Margaux, Mouton, deren Zweitweine und andere maximal bewertete Bordeaux sowie außerordentliche Destillate schreien derzeit geradezu nach einer Einlieferung. Selbst auf dem Wertpapiermarkt gab es selten solche Zuwachsraten“.

Für 2011 erwarten die MWC-Geschäftsführer, dass die riesige Nachfrage nach Lafite & Co. aus Asien weiter anhält. Im Sog der Hausse bei den Topjahrgängen ziehen nach den Beobachtungen von Stefan Sedlmeyr und Hans Friedrich mittlerweile auch die Preise für die schwächeren Jahrgänge gewaltig an. Sedlmeyr: „Die Jahrgangskollektionen werden gefüllt, so dass ein äußerlich perfekter 80er Lafite gute 500 Euro erlöst.“ Allerdings sieht man bei der MWC diese Entwicklung nicht ganz ohne Sorge: „Das Problem ist, dass Asien alleine für den Preisanstieg verantwortlich ist“, warnt Hans Friedrich.

Nicht alle Spitzenweine aus Bordeaux sind aber von der Preishysterie gleichermaßen erfasst worden. Wenn man Stefan Sedlmeyr nach seinen persönlichen Tipps fragt, dann nennt er zum Beispiel die Châteaux Haut-Brion und Léoville-las-Cases, „die im Vergleich zu den anderen 1er Crus deutlich unterbewertet sind“. Léoville-las-Cases ist zwar offiziell „nur“ ein 2ème Cru, doch ist man sich in der internationalen Weinszene ziemlich einig, dass dieses Weingut in der Qualität zu den großen Fünf des Médoc (die beiden Rothschild-Güter Lafite und Mouton, Latour, Margaux und Haut-Brion) aufgeschlossen hat.

Besonders ans Herz legt Sedlmeyr den Käufern aber auch deutsche Spitzenrieslinge. Neben den „üblichen Verdächtigen“ empfiehlt er dabei besonders das Rheingauer Traditions- und VDP-Weingut Baron Knyphausen, das nach dem Einstieg der Weininvestment GmbH „Grapevault“ jetzt wieder an seine glanzvollsten Zeiten anknüpft. Dabei scheut man sich nicht, auch einmal neue Wege zu gehen – wie etwa bei der 2009er Erbacher Steinmorgen Riesling Auslese Special Edition. Den neuesten Spitzenwein des Hauses Knyphausen charakterisiert der MWC-Chef als „experimentellen Wein mit gemäßigter Süße, der sich deutlich vom Geschmacksprofil einer klassischen deutschen Auslese unterscheidet“. Die außergewöhnliche Qualität dieses Weines stehe außer Frage, seine Machart werde aber polarisieren. „Unbedingt probieren“, rät Sedlmeyr.

Und was gibt es sonst noch Neues von der Munich Wine Company? Derzeit wird laut dem MWC-Chef an einer Optimierung der Webseite mit Verbesserung des Kundenservice gearbeitet. Angedacht ist auch, bis Mitte des Jahres einen Blog zu installieren, und außerdem will die MWC die Sparte Winetrading über „Grapevault“ noch weiter ausbauen. Für 2011 hat man sich also wieder einiges vorgenommen.
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Die Munich Wine Company (MWC) ist das erste Münchener Weinauktionshaus und hat ihren Sitz in Deisenhofen vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt. Gegründet wurde sie im Herbst 2004 durch zwei Männer, die ihre Leidenschaft ...
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