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Pressemitteilung

Qualität aus Kerpen: Boll & Kirch produziert Hightech-Filter mit abas-ERP

(PM) Karlsruhe, 23.05.2012 - BOLLFILTER sind auf der ganzen Welt gefragt. Im Schiffs- und Motorenbau ist die Boll & Kirch Filterbau GmbH Branchenführer im Bereich Filtrationstechnologie. Das Unternehmen wächst. Seit 2002 unterstützt SteinhilberSchwehr mit abas-ERP die Expansion. 160 Concurrent-User arbeiten mit der Software, die sich dynamisch an neue Anforderungen anpassen lässt und dabei upgradefähig bleibt.

Seit dem `go live des Systems´ hat sich viel getan: So konnten beispielsweise Durchlaufzeiten in der Produktion durch Umstellung von Werkbankmontage auf Kanbangestützte Fließfertigung um rund 1/3 verkürzt werden. Die Transparenz und Auskunftsfähigkeit ist genauso gestiegen wie die Messbarkeit von Leistungen.

Branchenführer für Filtrationstechnologie

Der weltweite Branchenführer für Filtrationstechnologie im Schiff- und Motorenbau, die Boll & Kirch Filterbau GmbH produziert am Firmensitz in Kerpen Automatik-, Duplex- und Simplexfilter. Anlagenteile wie Ventile, Pumpen und Lager werden damit vor Verschmutzung und Verschlammung bewahrt. Rund 570 Mitarbeiter sind auf dem 110.000 m² großen Werksgelände beschäftigt.

Mal individuell, mal Standard

Boll & Kirch hat einige Prozesse individuell in seinem ERP-System abgebildet, bei anderen - orientiert sich das Unternehmen am Software-Standard. Leiter der Abteilung Kalkulation und Stammdaten bei Boll& Kirch, Axel von Wolff: "Wir haben unsere Abläufe im Verkauf so in der Software abgebildet, dass sich Lieferschein und Rechnung nahezu automatisch aus dem Auftrag generieren lassen. Das spart viel Zeit. Was mich an unserem ERP-System fasziniert, ist die Flexibilität. So kann ich in einer Maske schon mal schnell ein Feld einbauen, das dann auch gleich in der Datenbank vorhanden ist. Unser Systemhaus hat neben ERP-Know-how auch Kompetenz in anderen IT-Bereichen, das hilft bei der ganzheitlichen Weiterentwicklung der IT-Strategie."

Kanban erhöht Geschwindigkeit

Seit dem Echtstart der Software im Jahr 2002 hat sich bei Boll & Kirch viel getan. Helmut Schrempf, Abteilungsleitung Informationssysteme erinnert sich: "Das ERP-System ist vom ersten Tag an mitgewachsen. Es gab eine Währungsumstellung, die Umsätze sind gestiegen, wir haben ein Automatiklager angebunden, die Produktion mehrmals verändert und ein Kanban Behältermanagement installiert." Von Wolff ergänzt: "Früher hatten wir Werkbankmontagen, da wurde das Material zum stehenden Filter gebracht. Jetzt haben wir eine Fließmontage nach Kanban-Logistik und Synchro-Fertigung, der Montageauftrag fließt dabei durch die Montagelinie mit den Warenhäusern und Kanbanbehältern. Alles ist natürlich auch in unserem ERP-System abgebildet. Alleine durch diese Maßnahme konnten wir Zeiteinsparungen von 25-40% bei der Filterherstellung generieren."

Upgrade à la ABAS

"Vorteil unseres ERP-Systems ist, dass wir fast alles damit machen können. Über in der Software enthaltene Zusatzdatenbanken und Infosysteme haben wir maßgeschneiderte Abläufe und Prozesse darin abgebildet, " IT Leiter Schrempf schätzt die Flexibilität seiner Software: "Von Upgrade zu Upgrade treibt es mir deshalb mehr Schweißperlen auf die Stirn. Bisher aber völlig unbegründet, trotz einer hochangepassten Software ist ein Upgrade normalerweise innerhalb von einem Wochenende eingespielt. Wir starten Freitagmittag, Samstag ist es durch. Um das nochmal zu betonen, Upgrade bedeutet Neuerungen über den gesamten Funktionsbereich der Software, mit allen Anpassungen die nach dem Einspielen sofort wieder funktionieren. Ich kenne kein anderes System bei dem das möglich ist. Unsere Philosophie bezüglich der IT ist einfach: Wir sind immer auf dem aktuellen Stand, dann kommen wir auch nicht in die Verlegenheit, mit einem veralteten System zu arbeiten."

Und in Zukunft...

Boll & Kirch will in nächster Zeit in den Ausbau der Kanban-Fertigung investieren und Lieferanten über EDI anbinden. Helmut Schrempf: "Wir wollen wissen was, wann und wie viel geliefert wurde. In Zukunft werden wir unseren Lieferanten den Einblick auf die Plankarte ermöglichen. Die Welt dreht sich immer "schneller", mit unserem ERP-System können wir reagieren."
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