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Bildungsschlachten

Der Philologenverband, Gymnasiallehrer und auch der Wissenschaftsrat beklagen eine allgemeine Erosion des Bildungsniveaus in Hochschule und Gymnasium. Diese Entwicklung ist nicht von der Hand zu weisen.
(PM) Berlin, 15.11.2012 - Die unsägliche Bildungspolitik des Bundeslandes Baden-Württemberg führt zu weiteren Resonanzen. Die Gymnasiallehrer Baden-Württembergs, organisiert im Philologenverband, sammeln jetzt Unterschriften gegen die geplanten Bildungsreformen der Landesregierung. Es geht hierbei um den Plan der baden-württembergischen Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer, einen Bildungsplan zu entwickeln, der von den Schularten unabhängig ist. Gymnasiasten könnten so nicht mehr an eine Studierfähigkeit herangeführt werden, so der Philologenverband. Das baden-württembergische Kultusministerium meint natürlich, dieses Argument sei nicht nachvollziehbar und lädt in der Tat – im Rahmen des vorhandenen Bildungsdiktats – den Philologenverband wie alle Vertreter aller Schularten zur Mitarbeit ein.

Quelle: „Lehrer sammeln Unterschriften – Bedenken gegen ‚Einheitsschule‘. In: Stuttgarter Zeitung vom 12.11.2012, stuttgarter-zeitung.de/inhalt.lehrer-sammeln-unterschriften-bedenken-gegen-einheitsschule.9c76c238-98e6-47e3-a2af-2c6d8e7da6fe.html (am 14.11.2012)

Siehe auch: „Brutale Bildungspolitik“. Ghostwriter.nu-News vom 30.10. bzw. 06.11.2012

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Der Wissenschaftsrat hat vorgestern in Berlin die Prüfungsnoten an Universitäten für das Jahr 2010 analysiert und sein diesbezügliche Ergebnis vorgelegt. Die Unterschiede zwischen den Fächern, Studienorten und Abschlüssen sind erheblich. So erhalten beispielsweise 98 Prozent aller Diplomanden im Fach Biologie die Note „gut“ oder „sehr gut“. Im ersten juristischen Staatsexamen sind dies nur 7 Prozent. Den Psychologen geht es auch so gut wie den Biologen. Insgesamt sollen vier von fünf Bachelorprüfungen, die im Jahr 2010 ein Drittel aller bestandenen Hochschulprüfungen ausmachten, mit sehr guten oder guten Abschlussnoten bedacht worden sein. Grund dieser allgemein viel zu guten Benotung eines Großteils akademischer Studienfächer ist, diesen Eindruck ruft der Wissenschaftsrat in seiner diesbezüglichen Pressemitteilung indirekt hervor, dass seit der Stufung der Studiengänge und der notenabhängigen Zulassung zum Master die Hochschulen ihren Studenten möglichst in jedem Fall den Zugang zu einem Masterstudiengang ermöglichen wollen (vgl. Wissenschaftsrat 2012a). Der Vorsitzende des deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, kritisierte daraufhin die Notengebung der deutschen Hochschulen und Hochschullehrer als Inflation von Bestnoten bei Examensabschlüssen. Fakultäten und Hochschulleitungen hätten versagt. Eine dergestaltige Aufweichung von Leistungskriterien sei schon im Jahr 2001 und dann im Jahr 2005 festgestellt worden. Mit einer derartigen Inflation von Bestnoten würden die tatsächlichen Leistungen der guten, leistungsstarken Absolventen untergraben und deren Leistungsvorsprung würde kaum mehr deutlich. Ähnliches sei bei den Abiturnoten schon seit Jahren zu verzeichnen.

Quelle:
Wissenschaftsrat (2012a): Pressemitteilungen - Nummer 23 vom 12. November 2012, wissenschaftsrat.de/index.php?id=1094&L (am 14.11.2012); weiterführende Quelle: Wissenschaftsrat (2012b): Prüfungsnoten an Hochschulen im Prüfungsjahr 2010. Hamburg 09.11.2012, wissenschaftsrat.de/download/archiv/2627-12.pdf (ebenfalls am 14.11.2012)

Siehe auch: „Brutale Bildungspolitik“. Ghostwriter.nu-News vom 30.10. bzw. 06.11.2012, ghostwriter.nu/news/brutale-bildungspolitik/

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Ghostwriter.nu schließt sich der Kritik an dieser dargestellten Bildungsniveau-Erosion an. Wussten vor zwei, drei Jahren noch fast alle Kunden aus dem Hochschulbereich bei Ghostwriter.nu, was sie wollen und vor Allem, was sie sollen, so ist seit einiger Zeit, deren Beginn mit dem Start von Bachelor- und Masterstudiengängen verortet werden kann und in die auch die Guttenberg-Affäre fiel, zu beobachten, dass die aktuelle Kundenkenntnis im Hochschulbereich in steigendem Maße unter das notwendige Mindest-Know-how sinkt, ab dem auch akademisches Ghostwriting nicht mehr helfen kann. Denn wer nicht weiß, was er will und soll, dem können auch akademische Ghostwriter mit Textentwürfen zur Orientierung nicht helfen. Auftragsablehnungen wegen Unbearbeitbarkeit nehmen in diesem Tätigkeitsbereich bei Ghostwriter.nu deshalb seit einiger Zeit zu.
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