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Bildungsbarometer zur Chancengerechtigkeit: Defizite des Schulsystems werden außerhalb der Schule ausgeglichen

(PM) , 11.11.2008 - Gelsenkirchen, November 2008. Das aktuelle Bildungsbarometer zur Chancengerechtigkeit bestätigt, dass die strukturellen Defizite des Schulsystems außerhalb der Schule ausgeglichen werden. Dabei sind die Eltern die wichtigste Stütze der Schülerinnen und Schüler. Zugleich erklärte fast die Hälfte der Befragten, dass sie bei einer bes-seren Förderung durch Schule und Elternhaus mehr Chancen gehabt hätten. Konsequenterweise befürworten daher 55% der Befragten ei-nen „Bildungssoli“ zur Verbesserung der Bildung und damit der Chancengerechtigkeit.

„Mehr Geld für die Bildung ist die klare Forderung, die aus diesem Bil-dungsbarometer hervorgeht“, resümiert Prof. Dr. Reinhold S. Jäger, Leiter des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universi-tät Koblenz-Landau, Campus Landau, das gemeinsam mit der Schülerhilfe das Bildungsbarometer realisiert. „Dabei haben die Befragten eine präzise Vorstellung davon, in welche Maßnahme das Geld gesteckt werden soll: In eine verbesserte Ausbildung der Lehrkräfte.“

Neben den Bildungspolitikern sind es vor allem die Bildungseinrichtungen selbst, die zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen können, so die Ein-schätzung der Befragten. Sie sehen Änderungsbedarf vor allem bei den Kompetenzen der Lehrkräfte, bei deren Eignung und erst dann bei der Schulstruktur.

„Die systembedingten Defizite der Schule wurden schon immer außerhalb der Schule kompensiert. Durch die veränderten familiären und gesell-schaftlichen Verhältnisse sind die Eltern immer weniger imstande, diese Defizite zu kompensieren. An dieser Stelle bieten wir als außerschulischer Bildungsdienstleister den Eltern unsere Hilfe an“, erklärt Norbert Milte, Ge-schäftsführer der Schülerhilfe, die Rolle der Nachhilfe im Bildungssystem.

Angesichts der Tatsache, dass die Eltern eine zentrale Stütze für die Schü-lerinnen und Schüler sind, fordern die meisten Befragten Maßnahmen, um den Eltern die Wahrnehmung dieser Aufgabe zu erleichtern. Hier nennen sie vor allem eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften bzw. Erzieherinnen.
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