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News, 27.05.2013
Konsumklimaindex auf Rekordhoch
Verbraucher puschen deutsche Konjunktur
Die Stimmung deutscher Verbraucher ist so gut wie lange nicht: Für Juni prognostiziert der GfK-Konsumklimaindex den höchsten Stand seit fast sechs Jahren.
Laut ifo-Geschäftsklimaindex erwartet auch der Einzelhandel ein Anziehen der Konsumbereitschaft der Verbraucher.
Laut ifo-Geschäftsklimaindex erwartet auch der Einzelhandel ein Anziehen der Konsumbereitschaft der Verbraucher.

Deutschlands Verbraucher shoppen weiter munter gegen alle Krisenängste an und entwickeln sich zu einer immer größeren Stütze für die deutsche Konjunktur. Das zeigen die Befragungsergebnisse zum Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Mai. Danach hat sich die Stimmung deutscher Verbraucher im Mai mit einem Anstieg des Gesamtindikators auf 6,2 Punkte weiter aufgehellt (April: 6,0 Punkte). Für Juni prognostiziert die GfK-Umfrage eine weitere Verbesserung des Indikators auf 6,5 Punkte. Der GfK zufolge wäre es dies der beste Wert seit September 2007.

„Obwohl die EU-Kommission für die Eurozone in diesem Jahr eine Rezession prognostiziert hat, lassen sich die deutschen Verbraucher in ihrem Optimismus weiterhin nicht beeinträchtigen“, so das Forschungsinstitut in Nürnberg.

Sparneigung so gering wie nie

Grund für die anhaltend gute Stimmung der Verbraucher sind die stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, allen voran die weiterhin sehr gute Lage auf dem Arbeitsmarkt. So legte der Indikator zu den Einkommenserwartungen im Mai, nachdem er bereits im April gestiegen war, um weitere 3,1 Punkte auf nunmehr 33,9 Zähler zu. Das ist der höchste Wert seit Juli letzten Jahres. „Ein nach wie vor stabiler Arbeitsmarkt, im Vergleich zu den Vorjahren verbesserte Tariferhöhungen für eine Reihe von Beschäftigten in Verbindung mit einer rückläufigen Inflationsrate lassen die Verbraucher mehrheitlich vermuten, dass sie auch real mehr Geld in der Tasche haben werden“, so die GfK.

Dies und das Mini-Wachstum im ersten Quartal beleben auch die Konjunkturerwartungen. Nach leichten Verlusten im vergangenen Monat zieht auch hier der Indikator wieder etwas an. Mit einem Plus von 1,3 Zähler auf -0,2 Punkte notiert der Indikator zu den Konjunkturerwartungen nun wieder etwa auf seinem langjährigen Durchschnittswert. „Diese insgesamt eher zögerliche Erholung deckt sich mit der tatsächlichen Entwicklung in Deutschland“, so das Institut in einer Meldung.

Die optimistischeren Konjunktur- und Einkommenserwartungen kurbeln auch die Kauflust weiter an. So legt der Indikator zur Anschaffungsneigung geringfügig um 0,1 auf 37,7 Punkte zu. Das ist der höchste Wert seit März 2012. „Die Bedingungen für eine sehr gute Konsumlaune sind aus Sicht der Verbraucher nach wie vor gegeben. Aufgrund des hohen und stabilen Beschäftigungsniveaus haben sie kaum Angst davor, ihren Job zu verlieren“, so die GfK. Dies sorge für hohe Planungssicherheit, was gerade für größere Anschaffungen eine wichtige Voraussetzung sei. „Das niedrige Zinsniveau steigert zudem die Anreize, Kredite zum Zwecke von Anschaffungen aufzunehmen. Geld auf die hohe Kante zu legen, erscheint derzeit hingegen eher unattraktiv“, so das Institut.

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