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Berufsunfähigkeitsversicherung in der Steuererklärung

Als eine der obligatorischen Absicherungen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll. Doch wie verhält es sich mit den Beiträgen? Sind die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzbar?
(PM) Bremen, 20.12.2013 - Da eine Berufsunfähigkeitsversicherung enorm wichtig ist, können Versicherungsnehmer ihre Beiträge für die BU von der Steuer absetzen. Wer jetzt seine Steuererklärung erstellt, kann die monatlichen Versicherungsprämien für die Berufsunfähigkeitsversicherung als Sonderausgaben ansetzen und so das zu versteuernde Einkommen und damit den BU Beitrag verringern ( www.berufsunfaehigkeitsversicherung-test-vergleich.com/rechner )

Möglich ist ein Ansatz allerdings nur dann, wenn die übrigen Vorsorgeaufwendungen aus Kranken- und Pflegeversicherung den geltenden Höchstbetrag in Höhe von 1.900 Euro für Arbeitnehmer und 2.800 Euro für Selbstständige nicht überschreiten.

Vorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung

Die private Vorsorge ist der Bundesregierung sehr wichtig, weshalb die Vorsorgeaufwendungen seit dem Inkrafttreten des Bürgerentlastungsgesetzes im Jahr 2010 deutlich besser von der Steuer abgesetzt werden können. Seither haben Angestellte die Möglichkeit, Vorsorgeaufwendungen bis zu einem Betrag von 1.900 Euro geltend zu machen, Selbstständige können sogar bis zu 2.800 Euro von der Steuer absetzen.

Allerdings muss beachtet werden, dass in diesen Höchstbeträgen auch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung enthalten sind, wodurch die Höchstbeträge schnell aufgebraucht sind. In diesem Fall ist es nicht mehr möglich, die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer abzusetzen. Lediglich dann, wenn die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung die genannten Grenzen unterschreiten, ist ein entsprechender Ansatz möglich, der sich sogar steuermindernd auswirken kann.

Aufgrund der höheren Freibeträge können vor allem Selbstständige profitieren, da sie einen höheren Vorsorgebedarf haben. Sie erhalten bei einer Berufsunfähigkeit keine staatlichen Leistungen, da diese von der gesetzlichen Rentenversicherung ausgezahlt werden, für die Selbstständige in der Regel keine Beiträge leisten.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung

Um den Steuerspareffekt noch besser nutzen zu können kann es unter Umständen sinnvoll sein, die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer betrieblichen Altersvorsorge zu kombinieren. So können Beiträge an die Direktversicherung geleistet werden, für die weder Steuern noch Sozialabgaben fällig werden.

Voraussetzung ist allerdings, dass diese Versicherung später im Alter eine monatliche Rentenzahlung gewährleistet, die dann als Zusatzrente mögliche Vorsorgelücken schließen kann. Zusätzlich können in diesen Vertrag weitere 1.800 Euro investiert werden, die ebenfalls steuerfrei eingezahlt werden können.

Die BUZ in Verbindung mit Rürup-Verträgen

Selbstständige oder Arbeitnehmer, die sich für den Abschluss einer Rürup-Rentenversicherung entschieden haben, um ihr Einkommen im Alter aufzubessern, können hiermit jetzt auch ihren Berufsunfähigkeitsschutz kombinieren. Mit einer BUZ ist es möglich, den Vertrag zu erweitern und so neben der Altersvorsorge auch den BU Schutz zu erreichen.

Beiträge für eine Rürup-Versicherung, die im Alter eine lebenslange Rente bieten muss, sind steuerlich ebenfalls absetzbar. Die Höchstgrenzen liegen hier bei bis zu 20.000 Euro pro Person, wodurch Ehepaare Beiträge von bis zu 40.000 Euro geltend machen können.

Wer also in 2011 Beiträge zur Rürup-Rente mit BUZ geleistet hat, kann diese vollumfänglich als Sonderausgaben in der Steuererklärung für 2011 angeben und berücksichtigen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang lediglich, dass der Beitragsanteil für die Rentenversicherung höher ist als der Beitragsanteil für die BUZ.

Damit muss der Rentenversicherungsanteil bei mindestens 51 Prozent liegen, der Anteil für die BUZ kann somit bis zu 49 Prozent betragen. So kann man hohe Beiträge zur BU von der Steuer absetzen und gleichzeitig fürs Alter sparen. Die individuellen Auswirkungen auf die Steuerbelastung kann ein Steuerberater ermitteln. Er hilft auch gern bei der Erstellung der Steuererklärung 2011 und gibt Tipps für eine bessere Absetzbarkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung. Weitere Informationen auf www.berufsunfaehigkeitsversicherungen-test.de/sinnvoll
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