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News, 18.07.2012
Berufsperspektive Pflege
Pflegeberufe stark auf dem Vormarsch
Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für eine Berufsausbildung in einem Pflegeberuf, zeigt eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes.
Zwar sind es noch in erster Linie Frauen, die sich für einen Pflegeberuf entscheiden. Bei den Männer sind solche aber stark im Kommen.
Zwar sind es noch in erster Linie Frauen, die sich für einen Pflegeberuf entscheiden. Bei den Männer sind solche aber stark im Kommen.

Pflegeberufe erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes begannen im Herbst 2010 bundesweit rund 54.200 Jugendliche eine Ausbildung in einem Pflegeberuf, wie beispielsweise als Gesundheits-, Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpfleger/-in. Das waren 3.000 Jugendliche beziehungsweise rund 5,9 Prozent mehr als im Jahr 2009. 79,1 Prozent der neuen Auszubildenden in Pflegeberufen waren Frauen. Die Männer holen aber auf:  Während im Jahr 2009 nur 19 Prozent der Neu-Azubi in der  Pflegebranche männlich waren, erhöhte sich ihr Anteil binnen ein Jahres um fast zwei Prozent.

Die steigende Bedeutung des Pflegesektors als Job- und Wirtschaftsmotor zeigt vor allem der Blick auf die Entwicklung der Ausbildungsanfänger/-innen seit der Jahrtausendwende. So lag die Zahl der jungen Menschen, die eine Berufsausbildung in Pflegeberufen starten, 2010 um fast ein Drittel höher als im Jahr 2000. Die Zahl der jungen Männer, die eine Pfleger- oder Pflegehelferausbildung begannen, erhöhte sich gegenüber 2000 sogar um 74 Prozent. Die Zahl der weiblichen Neu-Azubi in Pflegeberufen nahm dagegen auf Zehnjahressicht nur rund ein Drittel so stark zu (+24%).

Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln Bezug nehmend auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtet, tut das steigende Interesse an Pflegeberufen auch dringend Not. Demnach kamen bundesweit im Juni dieses Jahres auf 100 gemeldeten vakante Gesundheits- und Krankenpflegerstellen gerade einmal 57 Arbeitslose. „Bei Altenpflegern ist diese Relation mit 222 Arbeitslosen pro 100 gemeldeten Stellen zwar etwas besser, da jedoch nicht alle offenen Stellen auch gemeldet werden, ist hier ebenfalls von einem Engpass auszugehen“, so das Wirtschaftsforschungsinstitut.

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