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News, 25.08.2010
Bauwirtschaft
Hochbau beschert Bauhauptgewerbe leichtes Auftragsplus
Nach einem leichten Rückgang im Mai verzeichnete das deutsche Bauhauptgewerbe im Juni wieder einen leichten Anstieg der Auftragseingänge. Im Tiefbau ging die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr allerdings erneut zurück.
Trotz leicht erhöhtem Auftragseingang: Das Auftragsplus des Booms im Frühjahr schmilzt dahin. Vor allem der Tiefbau kränkelt
Trotz leicht erhöhtem Auftragseingang: Das Auftragsplus des Booms im Frühjahr schmilzt dahin. Vor allem der Tiefbau kränkelt
Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, lag das Volumen der Auftragseingänge im deutschen Bauhauptgewerbe im Juni preisbereinigt um 0,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Nach dem Rekordmonat Februar (+25,4%) hatte sich die Baunachfrage vier Monate in Folge abgeschwächt und war im Mai sogar auf Jahressicht um 0,5 Prozent gesunken.

Geschuldet war das Auftragsplus allein dem Hochbau, der im Juni preisbereinigt 14,2 Prozent mehr Neuaufträge verbuchte als im Vorjahr. Im Mai waren die Auftragseingänge hier lediglich um 0,7 Prozent über dem Vorjahresmonat gelegen. Im Tiefbau hat sich der Rückgang der Baunachfrage dagegen beschleunigt: Nach einem Auftragsrückgang im Mai von 1,5 Prozent auf Jahressicht sank das Volumen der Auftragseingänge im Juni um 10,7 Prozent unter das Vorjahresniveau.

Im Zeitraum Januar bis Juni erhöhte sich der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, in dem Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten erfasst sind, preisbereinigt gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 um 4,4 Prozent. In den ersten fünf Monaten hatte das Auftragsplus auf Jahressicht zusammengenommen allerdings noch 5,6 Prozent betragen.

Umsatz auf Jahressicht zum ersten Mal gestiegen

Dank des starken Anstiegs der Auftragseingänge im Frühjahr erzielte das Bauhauptgewerbe erstmals  wieder höhere Erlöse als im Vorjahr. Laut Statistikamt belief sich der Gesamtumsatz im Juni auf rund 7,8 Milliarden Euro, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Zuwachs um 2,6 Prozent entspricht. Für das erste Halbjahr bleibt die Bilanz dagegen negativ: Mit einem Gesamtumsatz im Zeitraum Januar bis Juni in Höhe von 32,2 Milliarden Euro steht im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 ein Umsatzminus von 6,8 Prozent zu Buche.

Auch die Beschäftigung bleibt weiter hinter dem Niveau des Vorjahres zurück. So verzeichnete das Bauhauptgewerbe Ende Juni mit 703.000 Personen etwa 12.000 bzw. 1,6 Prozent weniger Erwerbstätige als im Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis Juni ging die Beschäftigung um 1,0 Prozent auf Jahressicht zurück.
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