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News, 14.06.2016
Bau-Boom
Architekten melden Rekord-Geschäftslage
Das Geschäftsklima für Architekten ist nach einer ifo-Erhebung so gut wie nie: Zu Beginn des zweiten Quartals erreichten die Bewertungen zur aktuellen Geschäftslage ein Rekordhoch.
Hochkonjunktur für Architekten: Der Bau-Boom reißt nicht ab (Bild: PantherMedia  / microgen)
Hochkonjunktur für Architekten: Der Bau-Boom reißt nicht ab (Bild: PantherMedia / microgen)
Architekten haben Hochkonjunktur. Wie aus der vierteljährlich erhobenen aktuellen Architektenumfrage des Münchener ifo Instituts hervorgeht, wiesen Architekten zu Beginn des zweiten Quartals einen durchschnittlichen Auftragsbestand von 6,9 Monaten auf. Das ist der beste jemals gemessene Wert seit Beginn der ifo-Erhebung im Jahr 1981. 54 Prozent der befragten Architekten bewerten ihre aktuelle wirtschaftliche Lage als „gut“. Im Vorquartal meinten dies nur 51 Prozent der Architekten. Zugleich erhöhte sich der Anteil der Architekten, die optimistisch in die Zukunft blicken, weiter von 14 auf 18 Prozent. Der Anteil der eher skeptisch eingestellten Architekten sank auf unter 10 Prozent. „Nur zur deutschen Einheit im ersten Halbjahr 1990 gab es zwei ähnlich gute Klimawerte“, konstatierte das ifo Institut.

Im ersten Quartal 2016 konnten 57 Prozent der freischaffenden Architekten neue Verträge abschließen. Das waren zwar etwas weniger als im Vorquartal (60 %), der Durchschnittswert der letzten fünf Jahre wurde aber erneut übertroffen. Lediglich jeder achte Architekt stuft seine Lage aktuell als „schlecht“ ein. Das geschätzte  Bauvolumen  aus  den  neu  abgeschlossenen  Verträgen  (Neubauten  ohne Planungsleistungen im Bestand) lag zu Beginn des zweiten Quartals um rund ein Viertel über dem Niveau des Vorquartals. Die  Volumina  für  die  neu  hereingenommenen  Aufträge  zur  Planung  von  Wohngebäuden erhöhten sich im Vorquartalsvergleich um gut 50 Prozent, die Auftragsvolumina für die Planung von Nichtwohngebäuden waren dagegen rund sieben Prozent geringer als im vierten Quartal 2015.

"Der  Umfang  der  neu  akquirierten  Planungsaufträge  zum  Bau  von  Ein-  und Zweifamiliengebäuden  lag  im  ersten  Quartal  2016  nur  geringfügig  über  dem  Niveau  des Vorquartals.  Dagegen  kam  es  zu  einer  beeindruckenden  Auftragsspitze  im  Geschosswohnungsbau,  wozu  in  nicht  unbeträchtlichem  Ausmaß  auch  umfangreiche
Aufträge für ostdeutsche Architekturbüros beitrugen", teilten die Wirtschaftsforscher mit.

cs/ifo
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