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Baden-Württemberg will pädagogische Hochschulen abschaffen

Zusammen mit dem so verschulten wie überfrachteten Bachelorstudiengang wird die akademische Ausbildung in Deutschland weiter verschlechtert.
(PM) Berlin, 28.03.2013 - Die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg will aus einem mehrgliedrigen ein zweigliedriges Schulsystem machen. Dementsprechend soll auch die Lehrerausbildung in diesem Bundesland geändert werden.

Lehramtsstudenten für alle Schularten sollen künftig zehn Semester lang studieren – sechs Semester Bachelor und vier Semester Master. Derzeit studieren angehende Gymnasiallehrer noch zehn Semester, Sonderpädagogen neun Semester, Grund-, Werkreal-, Haupt- und Realschullehrer jeweils acht Semester, allesamt noch mit dem Staatsexamen als Studienabschluss.

Im Rahmen dieser veränderten Hochschulausbildung für Lehrer sollen die pädagogischen Hochschulen geschlossen und in die bestehenden Universitäten integriert werden. Bisher studieren hier angehende Lehrer für Grundschulen, Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen sowie Sonderschulen in Freiburg, Heidelberg, Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd und Weingarten. Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das seine pädagogischen Hochschulen noch nicht geschlossen und in die bestehenden Hochschulen integriert hat.

Im Zuge dessen soll auch der Studiengang „Lehramt Sonderpädagogik“ abgeschafft werden. Im Rahmen der sogenannten Inklusion wird davon ausgegangen, dass entwicklungsverzögerte Kinder hinsichtlich des Lernens, der sozial-emotionalen Entwicklung und der Sprache im Primar- und Sekundarbereich in den normalen Schulbetrieb integriert werden können. Für alle übrigen Förderbereiche sollen Schwerpunktschulen eingerichtet werden; die bisher skizzierte neue Lehrerausbildung soll hierzu entsprechende Studienschwerpunkte enthalten.

Damit soll es ein eigenes Lehramtsstudium an Gymnasien in Baden-Württemberg bald nicht mehr geben – immerhin der Ort, an dem auch in Baden-Württemberg (noch) die „Allgemeine Hochschulreife“ erlangt werden soll. Diese Planungen kongruieren mit der bildungspolitischen Vorstellung der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg, letztlich eine Einheitsschule zu „bauen“.

Wie soll das in diesem Bundesland qualifiziert weiter gehen? Auch akademische Ghostwriter stehen jetzt schon und dies zunehmend vor dem Problem, dass vor allem Bachelorstudenten teilweise in einem solchen Ausmaß elementare wissenschaftliche Kenntnisse und Arbeitstechniken fehlen, dass ihnen auch von dritter Seite, und sei diese noch so gut qualifiziert, schwer bis kaum zu helfen ist. Und dieses gegenüber den bisherigen Diplom- und Magisterstudiengängen deutlich gesunkene akademische Ausbildungsniveau soll jetzt ins Gymnasium vorgezogen werden?

Teil-Quelle dieser News und in Anlehnung an: Schmoll, Heike: Nicht für die Schule, für die Stufe lernen wir. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.03.2013, S 7.
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