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Bachelors zu jung und unerfahren für den Arbeitsmarkt?

(PM) Stuttgart, 18.05.2015 - „Bachelor-Absolventen sind nicht bereit für den Arbeitsmarkt“ – mit diesen Worten hat Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erst kürzlich Wirtschaft, Universitäten und Studenten aufgeschreckt. Der Verband hat für eine Umfrage rund 2.000 Unternehmen befragt. Demnach sind viele Firmen unzufrieden mit dem Akademiker-Nachwuchs. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine DIHK-Studie bereits vor vier Jahren. Auch damals bemängelten Geschäftsführer die „Praxisferne“ der Absolventen. Ein Viertel der Firmen trennte sich laut der Umfrage bereits in der Probezeit von ihnen. Das ist für die Firmen und die Berufseinsteiger enttäuschend. Um das zu vermeiden, sollten neue Mitarbeiter in der Einarbeitungszeit systematisch und optimal auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Aber was können Arbeitgeber genau tun, um Bachelors schnell für den Job fit zu machen?

Groß waren die Erwartungen seitens Wirtschaft und Politik bei der Einführung des Bachelors vor 13 Jahren. Chefs von führenden deutschen Unternehmen unterzeichneten ein Memorandum, in dem sie darstellten, was sie sich von den neuen Abschlüssen erwarten und warum sie die Umstellung unterstützen. Sie versprachen sich davon mehr Praxisnähe, kürzeren Studienzeiten, größere internationale Anteile und eine bessere internationale Vergleichbarkeit. „Bachelor Welcome“ lautete der damalige Titel. Aber wie willkommen sind die Absolventen heute wirklich?

Berufseinsteiger wünschen sich strukturierte Einarbeitung

Mehr als die Hälfte der von der DIHK befragten Unternehmen sind alles andere als begeistert von den Bachelors. Denn die werden offenbar den Erwartungen nicht gerecht. Laut der Studie „Mit dem Bachelor in den Beruf“ vom Stifterverband finden 53 Prozent der Firmen, dass Bachelors mehr Einarbeitungszeit brauchen als ihre Konkurrenten mit den alten Abschlüssen. Punkten kann vor allem, wer schon vorher im Unternehmen gearbeitet hat – als Praktikant, Werkstudent oder während eines dualen Studiums. Wer neu anfängt, hat es schwerer. Deshalb wünscht sich der Großteil der Absolventen strukturierte Einarbeitungsprogramme, um sich im Job besser zurechtzufinden.

Fehlende Praxis erschwert Umstellung ins Arbeitsleben

Doch die werden vor allem in großen Konzernen angeboten. In kleineren Betrieben fehlt es meist an Personal und Zeit, oder der Sinn des Anlernens wird unterschätzt. Den Neuen fehlt deshalb der Überblick über Geschäftsprozesse und Ziele. Bachelors trifft das umso härter, weil viele von ihnen mit Anfang 20 jünger sind als Absolventen mit Diplom und Magisterabschlüssen und sie wesentlich weniger Praxiserfahrung haben. Das liegt an der kürzeren Studienzeit, den verkürzten Gymnasialzeiten durch G8 und dem Wegfall der Wehrpflicht.

Bachelor-Absolventen individuell einarbeiten

Ebenfalls kritisieren Unternehmen häufig das verschulte System der Bachelor-Studiengänge. Laut einer Umfrage des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bemängeln fast 80 Prozent der Unternehmen aller Größen den fehlenden Praxisbezug der Lehrinhalte, fast zwei Drittel die Länge der Praxisphasen. Ebenso steht die Vermittlung von sozialen und kommunikativen Schlüsselqualifikationen in der Kritik. Für die persönliche und berufliche Entwicklung der Bachelor-Absolventen ist es deshalb umso wichtiger, dass sie bei der Einarbeitung richtig „abgeholt“, gefördert und gestärkt werden. Das funktioniert umso besser mit individuellen und flexiblen Plänen. Je besser die Einarbeitung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Mitarbeiter im Unternehmen bleibt sowie Chef und Kollegen mit den Leistungen des Neuen zufrieden sind.

Eine Checkliste mit Informationen und Tipps, wie Unternehmen Bachelors den Einstieg erleichtern können, finden Interessierte unter: www.workforce-wiki.com/login/?file=1102&cHash=0c1a491fc5265d812a4aa92720ef2f2a
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