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Pressemitteilung

Babiel realisiert BfR-App “Vergiftungsunfälle bei Kindern“

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veröffentlicht seine erste Mobile-App zur Prävention und Erste Hilfe bei Vergiftungen
(PM) Düsseldorf, 28.08.2013 - Die BfR-App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gehört zu den „Must-Have-Apps“ für Smartphone-Besitzer. Neben den konkreten Hilfestellungen bei Vergiftungen bietet die App die direkte Telefonverbindung zum zuständigen Giftnotruf. Damit ist die App nicht nur für Eltern ein wichtiger Helfer, sondern für alle, die in eine Notsituation bei Vergiftungen geraten. Die Anwendung ist eine Erweiterung der vielgenutzten Verbraucherinfo-Broschüre „Risiko –Vergiftungsunfälle bei Kindern“ des BfR. Verantwortlich für die Entwicklung der App ist das BfR in Zusammenarbeit mit der Babiel GmbH aus Düsseldorf/Berlin.

In Deutschland wird die Zahl der Unfälle mit Vergiftungen und durch die Einnahme von Fremdkörpern bei Kindern derzeit auf mehr als 100.000 jährlich geschätzt. Diese Art von Unfällen ist hier zu Lande ab dem ersten Lebensjahr das größte Gesundheitsrisiko für Kinder. Die häufigsten Vergiftungsunfälle im Kindesalter geschehen durch die Einnahme von Haushaltsprodukten. Hier rangieren Reinigungsmittel für den Hausputz und Erzeugnisse zur Körperpflege an erster Stelle. Darauf folgen Vergiftungen mit Medikamenten und Pflanzen.

Hilfe-App erweitert die Verbraucherinfo-Broschüre

Inhaltlich basiert die App auf der Broschüre „Risiko - Vergiftungsunfälle bei Kindern“ des BfR, die in Zusammenarbeit mit dem Giftnotruf Berlin und der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ (BAG) entstand und vom BfR herausgegeben wird.

In der App werden detaillierte Hinweise zu Inhaltsstoffen von chemischen Produkten, Medikamenten, Pflanzen und Pilzen, dem Vergiftungsbild und den Maßnahmen zur Ersten Hilfe gegeben. Sie kann allerdings im Ernstfall ärztliche Beratung nicht ersetzen. Durch die Möglichkeit, mit Hilfe der App jederzeit direkt den zuständigen Giftnotruf anzuwählen, kann aber umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.

Die BfR-App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ ist ab sofort kostenlos verfügbar. Sie wurde für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS entwickelt.

Intuitive Bedienbarkeit ermöglicht rasche Hilfe

Die App kombiniert dabei den Informationsumfang aus der Ratgeberbroschüre mit den Möglichkeiten eines interaktiven Mediums. Die Navigation ist fokussiert auf die drei häufigsten Vergiftungsbereiche und einen A-Z-Index, der alle Inhalte der App übersichtlich in einer Suchmaske enthält. Prominent platziert ist darunter der Giftnotruf.

Einerseits wird so die schnelle und akute Hilfe ermöglicht und andererseits werden Hintergrundinformationen zu den verschiedensten Produkten bereitgehalten. Das macht die App zu einem Helfer in akuten Situationen und bietet ferner die Möglichkeit, sich vorab zu informieren, wie man z. B. sein Zuhause „giftsicher“ macht. Mit maximal drei Klicks sind alle wichtigen Informationen erreichbar. Dieser rasche Zugriff gewährleistet die schnelle Reaktionsmöglichkeit, die bei Vergiftungsfällen das A und O für die Behandlung ist.

Der Giftnotruf ist direkt vom Startscreen anwählbar, zuvor wird der Nutzer aber über den Screen „Erste Maßnahmen“ über das richtige Verhalten im Notfall informiert und kann sich darüber informieren, was die Giftnotrufzentren im Notfall wissen müssen.

Beim Giftnotruf wird mit Hilfe von GPS-Ortung ein zuständiges Giftinformationszentrum angerufen, das rund um die Uhr besetzt ist. So werden immer die richtige Behandlung und ein evtl. notwendiger lokaler Notarzt-Einsatz sichergestellt.

Erfahrung bei der Entwicklung von Hilfe-Apps

Dr. Rainer Babiel: „Die neue Vergiftungs-App ist das beste Beispiel dafür, wie mit neuen mobilen Technologien wirklicher Nutzen für die Bevölkerung geschaffen werden kann. Diese App ist eine Must-Have-Anwendung für jeden Smartphone-Besitzer, insbesondere natürlich für Familien mit kleinen Kindern.“

Babiel verfügt bereits über Erfahrungen mit Notfall-Apps: Mit der Entwicklung der App „Sicher Reisen“ für das Auswärtige Amt hatte die Agentur gezeigt, wie Apps den schnellen Zugang zu Hilfsinformationen in Notfallsituationen ermöglichen können.
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