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News, 14.02.2019
Hilfe bei Nachwuchssicherung
BMWi-Förderprogramme unterstützen KMU bei Azubi-Gewinnung
Die Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs ist für Unternehmen mehr denn je erfolgsentscheidend. Gerade kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) aber tun sich hiermit immer schwerer. In der Folge bleiben offene Stellen und Ausbildungsplätze immer öfter unbesetzt. Dank geförderter Beratungs- und Vermittlungsleistungen konnte dies jedoch im letzten Jahr in tausenden KMU verhindert werden.
Mit der Spardosenrallye durch den Betrieb: Auszubildende bei Mankenberg werben Auszubildende.
Mit der Spardosenrallye durch den Betrieb: Auszubildende bei Mankenberg werben Auszubildende.

Der immer stärker um sich greifende Fachkräftemangel macht vor allem Kleinbetrieben immer mehr zu schaffen. Denn im Wettbewerb um den rar gesäten Ausbildungs-, Fach- und Führungskräftenachwuchs haben sie bei potenziellen Kandidaten gegenüber großen Arbeitgebern meist das Nachsehen. Mit zwei Förderprogrammen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bislang mehr als 16.000 kleine und mittelgroße Unternehmen dabei unterstützt, ihre Chancen bei der Sicherung ihre Fachkräfte- und Auszubildendenbedarfs zu steigern. So konnten im Jahr 2018 im Rahmen des Förderprogramms „Passgenaue Besetzung“ mehr als 5.000 in- und ausländische Bewerber als Auszubildende  in KMU vermittelt werden. Hinzu kamen weitere knapp 2.900 Geflüchtete, die über das Programm „Willkommenslotsen“ einer Ausbildung in KMU zugeführt werden konnten.  „Die Zahlen belegen, dass wir auf dem richtigen Kurs sind und vermehrt erwerbsfähige Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt ankommen, die ihre Sprach- oder Integrationskurse erfolgreich absolviert haben“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Fast 60.000 unbesetzte Ausbildungsplätze

Wie das Ministerium berichtet, blieben im vergangenen Jahr in Deutschland bundesweit rund 57.700 Ausbildungsstellen unbesetzt. Die meisten dieser Ausbildungsplätze entfielen auf KMU. Mit den Förderprogrammen „Willkommenslotsen“ und „Passgenaue Besetzung“ bietet das BMWi hier praktische Hilfestellung. So erhalten beispielsweise im Programm „Willkommenslotsen“ Unternehmen aller Größenklassen seit März 2016 Unterstützung bei der Integration von Geflüchteten. Dabei vermittelten „Willkommenslotsen“ allein 2018 mehr als 9.600 Beschäftigungsmöglichkeiten, wie etwa Ausbildungsstellen, Hospitationen, Praktika und Einstiegsqualifikationen sowie gut 1.200 Arbeitsplätze.

„Besonders ausgeprägt war die Wachstumsrate der vermittelten Arbeits- und Ausbildungsplätze mit 47 Prozent“, so das Ministerium. „Das vom BMWi geförderte Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft bereitet die Willkommenslotsen in Schulungen auf ihre Aufgabe vor und stellt Informations- und Beratungsmaterial bereit.“

Das zusätzlich aus dem Europäischen Sozialfonds bezuschusste BMWi-Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“ bietet KMU bereits seit 2007 Unterstützung. Hierüber wurden im vergangenen Jahr neben gut 5.000 Ausbildung mehr als 660 Ausbildungssuchende in Einstiegsqualifizierung vermittelt. Auf der BWMi-Website zum  Programm finden Interessierte nähere Informationen zu den Programmen "Willkommenslotsen" und "Passgenaue Besetzung".

cs/BMWi; Bild: Arbeitgeberverband Gesamtmetall / flickr; Lizenz: CC BY 2.0

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