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News, 07.12.2009
BMWI-Förderprogramm
Wettbewerb für energieeffiziente IKT gestartet
Ab sofort bietet sich Unternehmen über den neuen Technologie-Wettbewerb "IT2Green" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Möglichkeit, sich um Fördermittel zur Entwicklung und Nutzung energieeffizienter Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu bewerben.
Der neue BMWI-Technologie-Wettbewerb "Energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechniken (IKT) für Mittelstand, Verwaltung und Wohnen - IT2Green" ist gestartet. Ziel des Wettbewerbs ist es, ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (FuE-Aktivitäten) hinsichtlich energie-, umwelteffizienter und innovativer Informations- und Kommunikationslösungen zu fördern. Das Volumen der im Rahmen des Wettbewerbs vom BMWI bereitgestellten Fördermittel beläuft sich auf 30 Millionen Euro. Entsprechende Bewerbungen können bis zum 30. Mai 2010 eingereicht werden.

Zielgruppe des Wettbewerbs


Zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt sind neben IKT-Anbietern und Forschungseinrichtungen, die entsprechende Lösungen anbieten, erforschen und entwickeln, auch Energieversorger, die innovative Ansätze grüner IKT nutzen möchten, sowie Anwenderunternehmen, die verallgemeinerungsfähige energieoptimierte Infrastrukturen pilothaft erproben – angefangen von KMU, Technologieparks und Verwaltungen bis hin zu Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft.

Höhe der individuellen Förderung


Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft kann die Förderung je nach Marktnähe der zu entwickelnden Lösungen 25 bis 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten betragen. FuE-Einrichtungen, die auf Ausgabenbasis (AZA) abrechnen, können bis zu 100% gefördert werden. Bei den übrigen Einrichtungen ist eine angemessene Eigenbeteiligung erwünscht; diese muss bei Institutionen, die auf Kostenbasis gefördert werden, mindestens 10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten des entsprechenden Vorhabens betragen.

Verfahren und Voraussetzungen

Die Förderung wird zunächst als Ideenwettbewerb durchgeführt und unterteilt sich in folgende drei Phasen:
  • Phase 1 (Dezember 2009 – Mai 2010): Erarbeitung und Einreichung von FuE-Projektvorschlägen
  • Phase 2 (Juni 2010): Bewertung und Auswahl der besten FuE-Projektvorschläge zur Förderung unter Einbeziehung einer unabhängigen Jury; Bekanntmachung der ausgewählten Preisträger
  • Phase 3 (ab Juli 2010): Strukturierung der Förderanträge und Bewilligung der BMWi-Zuwendungen; anschließend Projektstart.
Ob und in welchem Umfang die von Teilnehmern am Ideenwettbewerb eingereichten Projektvorschläge gefördert werden, entscheidet eine unabhängige Jury, von der die interessanten FuE-Vorhaben zur Förderung empfohlen werden. Entscheidend im Rahmen der Bewertung der Projektvorschläge sind folgende Kriterien:

1. Innovationspotenzial:
  • Innovationsgehalt, Ganzheitlichkeit und Originalität des Lösungsansatzes
  • Wissenschaftliche Qualität
  • Bewältigung der Komplexität

2. Umsetzbarkeit:

  • Klarheit und Reife des FuE-Ansatzes / Qualität des Arbeitsplans
  • Identifizierung konkreter Prozess- und Wertschöpfungsketten
  • Technische Machbarkeit, ökonomische Effizienz und ökologische Verträglichkeit
  • Nachweis der Datensicherheit, Berücksichtigung von (internationalen) Sicherheitsstandards
  • Technische und wirtschaftliche Risiken sowie Breitenwirksamkeit
  • Kompatibilität und Interoperabilität
  • Angemessenes Verhältnis von Aufwand und Risiken zum Nutzen
3. Konsortium
  • Potenzial und Kompetenz der Forschungs-, Umsetzungs- und Anwendungspartner
  • Vollständigkeit und Relevanz des Konsortiums (Akteure, Disziplinen)
  • Finanzierung des Eigenanteils (Bonität)
  • Existierende Vorarbeiten sowie Bezug zu relevanten nationalen und internationalen Aktivitäten
4. Markt- und Anwendungspotenzial

  • Qualität des Verwertungskonzeptes und der Geschäftsmodelle
  • Ausstrahlungskraft der Modellregion sowie Übertragbarkeit / Nachhaltigkeit der Lösung
  • Kundenorientierung
  • Bedeutung von Marktsegmenten und Zielgruppen, Breitenwirkung, Akzeptanz, Anreizstrukturen
  • (Best-Practice oder Multiplikatoreneffekte)
  • Beschäftigungs- und Wachstumspotenziale
5. Alleinstellungsmerkmale

In den Projektskizzen sollte aus Sicht des einreichenden Konsortiums herausgestellt werden, was die spezifischen Charakteristika sind, die das Projekt gegebenenfalls von anderen Projekten bzw. Ansätzen unterscheidet.

Weitere Informationen zum Technologie-Wettbewerb und telefonische Ansprechpartner für Fragen rund um das Bewerbungsverfahren sowie zu inhaltlichen Anforderungen an die Projektvorschläge finden Interessierte auf der „IT2Green“-Website des BMWI.

[Quelle: BMWI]
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