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BMW Group kündigt Erweiterung von US-Werk in South Carolina an

(PM) Columbia, South Carolina, 12.01.2012 - Die BMW Group kündigte an, die Kapazitäten in ihrem US-Werk in Spartanburg, South Carolina,weiter auszubauen. Das Investment in Höhe von 900 Millionen US-Dollar wird voraussichtlich 300 neue Arbeitsplätze schaffen. BMW feierte außerdem einen weiteren Meilenstein: Die Fertigung des zweimillionsten Fahrzeugs seit der Aufnahme der Produktion in den USA im Jahr 1994.

Frank-Peter Arndt, Produktionsvorstand der BMW Group, kündigte dabei in Spartanburgdas Vorhaben des Unternehmens an, die X-Reihe weiter auszubauen: Die Investition und Schaffung neuer Arbeitsplätze sollen die Produktionsstätte auf die Fertigung des neuen X4-Modells vorbereiten.

„Ich freue mich, heute unser Vorhaben bekannt zu geben, in den nächsten drei Jahren rund 900 Millionen US-Dollar in das Werk Spartanburg zu investieren. Mittel- bis langfristig können wir damit in Spartanburg rund 350.000 Fahrzeuge produzieren“, so Arndt. „Damit reagieren wir auf die weltweit steigende Nachfrage nach unseren BMW X Modellen“. Mit der Schaffung von 300 neuen Arbeitsplätzen in diesem Jahr soll die Jahreskapazität des Werks auf 300.000 Fahrzeuge gesteigert werden. Bis Ende des Jahres werden in der rund 370.000 Quadratmeter großen Produktionsstätte in Spartanburg nahezu 7.500 Personen beschäftigt.

„BMW hat erneut unter Beweis gestellt, dass South Carolina ein Beispiel für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung ist“, so die Gouverneurin des Bundesstaates South Carolina, Nikki Haley, im Rahmen der Feier: „Die Partnerschaft zwischen dem Automobilkonzern und South Carolina zeigt, wie wirtschaftliches Wachstum kreiert und ausgebaut werden kann, um nachhaltig Arbeitsplätze zu schaffen.“

Seit der ursprünglichen Entscheidung der BMW Group im Jahr 1992, ihr einziges US-Werk in South Carolina zu bauen, hat das Unternehmen damit fast sechs Milliarden US-Dollar in den US-Bundesstaat investiert. Gleichzeitig stellt die heutige Bekanntgabe die größte Einzelinvestition in das Werk in South Carolina dar.

„Die Produktion von zwei Millionen Fahrzeugen hat unser Team bestens auf die Chancen vorbereitet, die unserem Werk bevorstehen“, bemerkte Josef Kerscher, Präsident des BMW-Werks in Spartanburg: „Wir sehen mit großer Vorfreude dem Bau eines neuen Modells entgegen. Seit fast zwanzig Jahren hat dieses Team seinen stetigen Einsatz bewiesen, qualitativ hochwertige Fahrzeuge für Kunden in aller Welt herzustellen“.

Im Jahr 2011 wurden im Werk Spartanburg 276.065 Fahrzeuge für über 130 Märkte weltweit hergestellt – ein Wachstum von 73 Prozent gegenüber 2010. Siebzig Prozent der Fahrzeuge (192.813) wurden exportiert. Damit ist BMW der größte Fahrzeugexporteur der USA in Märkte außerhalb der NAFTA-Länder.
Arndt zufolge wurden im Jahr 2011 weltweit über 117.000 X3-Fahrzeuge verkauft. Die Verkaufszahlen dieses Modells stellen ein Wachstum in Höhe von 156 Prozent gegenüber seinem Vorgänger dar.

„Ich bin hoch erfreut, heute das zweimillionste hier produzierte Fahrzeug feiern zu können“, so South Carolinas Wirtschaftsminister Bobby Hitt:„Der Einfluss der BMW Group auf die Wirtschaft und allgemeine Wettbewerbsfähigkeit South Carolinas ist es immer wert, gefeiert zu werden. Diese neue wirtschaftliche Investition und Zusage zur Schaffung von Arbeitsplätzen beweisen die Stärke von South Carolina im Bereich der verarbeitenden Industrie. Im letzten Jahr wurden in South Carolina im Automobilsektor Investitionen im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar angeworben und mehr als 4000 Arbeitsplätze geschaffen.

Seit Eröffnung des BMW Werks im Jahr 1994 wurde das Werk Spartanburg bereits vier Mal erweitert und produzierte sechs verschiedene BMW Modelle (318i, Z3, Z4, X5, X6, X3) in ihren verschiedenen Varianten. Die Zahl der Beschäftigten wuchs von anfangs 500 Mitarbeitern auf aktuell über 7.000.
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