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News, 15.05.2018
BIP legt weiter zu
Deutsche Wirtschaft wächst langsamer
Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal weiter gewachsen, allerdings in deutlich vermindertem Tempo. Grund für das abgeschwächte Wachstum des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) waren rückläufige öffentliche Konsumausgaben und ein weniger dynamischer Außenhandel.
Weiterhin ein Wachstumstreiber: das deutsche Baugewerbe.
Weiterhin ein Wachstumstreiber: das deutsche Baugewerbe.
Die deutsche Wirtschaft hat ihr Wachstum zu Beginn des Jahres fortgesetzt. Ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge lag das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal dieses Jahres um 0,3 Prozent höher als im Schlussquartal 2017. Damit legte der Wert aller in Deutschland hergestellten Waren und Dienstleistungen das 15. Quartal in Folge auf Quartalssicht zu. Allerdings fiel das Wirtschaftswachstum nur mehr halb so stark aus wie im Vorquartal. Hier war die deutsche Wirtschaft noch um 0,6 Prozent gewachsen. Im dritten Quartal 2017 hatte das deutsche BIP auf Quartalssicht auf Quartalssicht preis-, saison- und kalenderbereinigt sogar um 0,7 Prozent zugelegt.

Wachstumsmotor war nach vorläufigen Berechnungen eine dynamische Inlandsnachfrage, allen voran aus der heimischen Wirtschaft. Hier legten die Investitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt  kräftig zu. „Vor allem in Bauten, aber auch in Ausrüstungen wurde deutlich mehr investiert als im vierten Quartal 2017“, so das Statistikamt. Wachstumsimpulse kamen auch von den Privathaushalten, die ihre Konsumausgaben auf Quartalssicht leicht erhöhten. Die Konsumausgaben des Staates waren dagegen erstmals seit knapp fünf Jahren rückläufig und dämpften das Wirtschaftswachstum. Daneben verlor nach vorläufigen Berechnungen die außenwirtschaftliche Entwicklung an Dynamik, weil sowohl die Exporte als auch die Importe im Vergleich zum Vorquartal rückläufig waren.

Auch im Vorjahresvergleich schwächte sich Wirtschaftswachstum etwas ab. Nachdem das deutsche BIP im dritten Quartal 2017 preis- und kalenderbereinigt noch um 2,7 Prozent und im vierten Quartal vergangenen Jahres sogar um 2,9 auf Jahressicht gestiegen war, belief sich das Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung im  ersten Quartal real auf nur mehr 2,3 Prozent.

Erwirtschaftet wurde das BIP im ersten Quartal dieses Jahres von insgesamt rund 44,3 Millionen Erwerbstätigen. Das waren 1,4 Prozent beziehungsweise 609.000 Erwerbstätige mehr als im ersten Quartal 2017.

cs/Destatis; Bild: Hans Braxmeier / pixabay; Lizenz: Creative Commons CC0

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