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News, 14.11.2017
BIP im Höhenflug
Deutsche Wirtschaft wächst weiter kräftig
Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Steigende Investitionen und ein positiver Außenhandelsbeitrag haben das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal unerwartet stark nach oben getrieben.
Im September verzeichnete die deutsche Wirtschaft auf Jahressicht einen Zuwachs der Exporte um 4,6 Prozent. In den ersten neuen Monaten beträgt das Plus sogar 6,3 Prozent.
Im September verzeichnete die deutsche Wirtschaft auf Jahressicht einen Zuwachs der Exporte um 4,6 Prozent. In den ersten neuen Monaten beträgt das Plus sogar 6,3 Prozent.
Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal beschleunigt. Ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im dritten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorquartals. Im zweiten Quartal 2017 hatte sich das Wirtschaftswachstum nach einem kräftigen BIP-Zuwachs im ersten Quartal um 0,9 Prozent, auf 0,6 Prozent verlangsamt. Ökonomen hatten Medienberichten zufolge für das dritten Quartal im Median mit erneuten Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,6 Prozent gerechnet.

Gegenüber dem dritten Quartal 2016 erhöhte sich das deutsche BIP, nachdem die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal um 3,4 Prozent (kalenderbereinigt: + 2,1 %) und im zweiten Quartal um 1,0 Prozent (kalenderbereinigt: + 2,3 %) gewachsen war, preisbereinigt um weitere 2,3 Prozent (kalenderbereinigt: + 2,8 %). Damit steuert die deutsche Wirtschaft, wie die ING-Diba-Bank errechnet hat, auf das stärkste Wachstum seit sechs Jahren hin: „Selbst wenn die Wirtschaft im vierten Quartal stagnieren sollte, würde das BIP im Gesamtjahr immer noch um 2,4 Prozent wachsen“, so ING-Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski gegenüber Medien. Das wäre der höchste Wert seit 2011.

Wachstumsmotor war im dritten Quartal unter anderem der Außenhandel. Hier legten die Exporte stärker zu als die Importe, womit sich preis-, saison- und kalenderbereinigt in der Außenhandelsbilanz ein Überschuss ergab. Für weitere Wachstumsimpulse sorgte eine verstärkte Investitionsdynamik bei den Unternehmen, die ihre Investitionen in Ausrüstung und Maschinen gegenüber dem Vorquartal ausweiteten. Die staatlichen Konsumausgaben lagen im dritten Quartal dagegen etwa auf dem Vorquartalsniveau. Gleiches galt für den Konsum. Von diesen beiden BIP-Komponenten ging von daher kein nennenswerter Wachstumsbeitrag aus.

Wie das Statistikamt weiter mitteilte, wurde die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal von 44,5 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht. Das waren 668.000 Erwerbstätige mehr als im Vorjahresquartal und entsprich einem Zuwachs um 1,5 Prozent.

cs/Destatis; Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
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