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Pressemitteilung

BERA schenkt Heim und Hoffnung

(PM) Schwäbisch Hall, 06.06.2011 - 17 freiwillige Helfer der BERA GmbH reisten vom 22. bis 29. Mai 2011 nach Cluj in Rumänien, um dort gemeinsam mit der Hilfsorganisation Habitat for Humanity ein Haus für eine bedürftige Familie zu bauen. Der regionale Personaldienstleister engagiert sich schon immer für soziale Projekte und Einrichtungen, doch nun hieß es für das Team der BERA „Geld spenden und selbst anpacken“. Bereits vor Projektstart zeigten sich die BERA-Mitarbeiter motiviert und begeistert von ihrer Aufgabe. Sie hatten sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: In nur fünf Tagen wollten Sie ein komplettes Haus bauen.

Unter hohem persönlichem Einsatz und angeleitet von einem professionellen Bau-Team zogen die unerfahrenen Helfer Wände hoch, sägten Balken und Platten, hämmerten Nägel ein und bauten Gerüste auf. Trotz der anfänglichen Kommunikationsprobleme mit den einheimischen Spezialisten standen die Innen- und Außenkonstruktionen in kürzester Zeit.

Großartige Teamleistung

Bei teilweise extremen Temperaturen auf der Baustelle bewies das BERA-Team größtes Engagement. Höhenangst und Ehrfurcht vor all den neuen technischen Geräten waren schon nach wenigen Tagen überwunden. „Stellenweise ist man bei der Bauarbeit an seine Grenzen gestoßen, aber auch oft über sich hinausgewachsen“, so einer der freiwilligen Helfer. Am letzten Tag balancierte fast das gesamte Team über schmale Balken und errichtete die Dachkonstruktion.
So profitierte nicht nur die rumänische Familie von dem Hausbauprojekt, auch das Team der BERA fühlte sich durch die ungewöhnliche Herausforderung enorm bereichert. Einer der glücklich strahlenden Helfer sagte: „Die Baureise nach Cluj war ein einmaliges Erlebnis. Das Füreinander und das Miteinander war einfach fantastisch. Ich bin jederzeit wieder dabei.“

Die gesamte Gruppe zeichnete sich durch unermüdlichen Einsatz aus. Einige BERA-Mitarbeiter blieben auch nach offiziellem Arbeitsende noch länger auf der Baustelle und an den letzten Tagen wurde einstimmig beschlossen, die Arbeitszeit noch einmal zu verlängern, um auch wirklich vor der Abreise fertig zu werden. Rath: „Der Hausbau war für uns alle eine prägende Lebenserfahrung. Das Team hat großartiges geleistet. Voller Stolz können wir auf das Erreichte blicken. “

Einer der Teilnehmer formulierte nach der Woche in Rumänien „Ich bin begeistert von der Zusammenarbeit und davon überzeugt, dass wir in diesem Team nicht nur Häuser bauen, sondern auch Berge versetzen können.“ Nach wenigen Tagen waren die BERA-Mitarbeiter, die örtliche Bauleitung und Familie Moldovan zu einer engen Gemeinschaft zusammengewachsen, denn auch die zukünftige Hausbesitzerin half täglich auf der Baustelle.

Bewegende Momente

Zu Beginn der Reise hatte die Gruppe die Möglichkeit, Witwe Daniela Moldowan und ihre zwei Töchter in ihrem jetzigen Zuhause zu besuchen. Sie leben in einem einzigen, 12 m² großen Raum. Das ehemalige Wartehäuschen der Bahn hat weder fließendes Wasser noch ein Bad oder WC. Zum Waschen wird das Wasser auf dem Ofen erhitzt. Das Haus müsste dringend renoviert werden, die Wände haben Risse und sind feucht. Nur zwei Meter vom Gebäude entfernt verläuft die Bahnlinie und der Zuglärm erscheint für hiesige Verhältnisse unerträglich. BERA-Geschäftsführer Bernd Rath: „Der Besuch bei der Familie bestärkte uns nochmals und wir alle freuen uns, einen großen Anteil am neuen Zuhause der Familie Moldovan zu haben.“ Einige der BERA-Bauhelfer wollen sogar im Herbst noch einmal nach Cluj fliegen, um die Familie Moldovan in ihrem neuen Zuhause zu besuchen.

Das finanzielle Engagement der BERA belief sich auf über 40.000,- Euro für Baumaterial und Reisekosten. Die Teilnehmer selbst brachten zwei Wochenenden und zwei Urlaubstage mit ein. Der Lohn für die fünf Tage harte Arbeit war die feierliche Übergabe des Hauses an die überglückliche Familie Moldovan – Witwe Daniela Moldovan (40) mit ihren beiden Töchtern Maria (16) und Dana (14).

Nach dem offiziellen Richtfest, überreichte die Familie dem engagierten Bauteam eine prachtvolle Ikone aus Mosaiksteinen als Dankeschön. Als die freiwilligen Helfer am späten Abend das Grundstück verließen, brach Frau Moldovan in Tränen aus. Ein bewegender Momente für das BERA-Team, das sich einig war: „Gutes tun, tut gut!“

Großes Interesse

Das Projekt fand großen Zuspruch, sowohl von den Medien als auch von der Bevölkerung vor Ort. Zum einen wurde die Reise von einem Filmteam aus Deutschland begleitet, das daraus eine zweiteilige Dokumentation macht, die voraussichtlich im August deutschlandweit auf dem christlichen Fernsehsender Bibel TV ausgestrahlt wird. Zum anderen berichtete das lokale Fernsehen in den Nachrichten über das Hausbauprojekt.

Aber auch die Menschen in dem kleinen Örtchen Apahida verfolgten den Hausbau mit großer Aufmerksamkeit. Neugierige Besucher schlichen sich abends nach Arbeitsende auf das Grundstück, um die Baufortschritte anzusehen und zu begutachten, was das Team aus unerfahrenen Handwerkern dort so treibt.
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