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Pressemitteilung

BBE - Branchenfokus Lederwaren / Accessoires 2010 bei markt-studie.de

Der deutsche Markt für Lederwaren und Accessoires umfasst gegenwärtig (2009) ein Volumen von rund 2,65 Mrd. Euro. Damit hat die Branche entgegen dem allgemeinen Trend im Handel ein Plus von fast 3 Prozent erzielen können.
(PM) Köln, 23.06.2010 - Markttreiber im Kernmarkt sind nach wie vor Damentaschen, die mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von gut 8 Prozent den Markt stimulieren konnten. In der erweiterten Branchenbetrachtung kommen Schals und Halstücher sogar auf ein Durchschnittswachstum von mehr als 24 Prozent.

Die dominierenden Vertriebskanäle sind mit einem Marktanteil von zusammen über 60 Prozent weiterhin der Lederwarenfachhandel und die Warenhäuser, wenngleich diese Betriebsformen Marktanteilsverluste zu verzeichnen haben, dies vor allem zum Vorteil des stark preisorientierten Textilfachhandels mit seinen vertikalen Ketten (H&M u. a.). Gleichzeitig suchen Lederwaren-Hersteller den Weg zum Kunden über Monolabelstores. Sie diversifizieren und verbreitern ihre Sortimente, etwa um Schuhe. Hersteller und vertikale Händler hebeln auch im Markt für Lederwaren und Accessoires allmählich die klassische Wertschöpfungskette über die drei Wirtschaftsstufen Industrie, Großhandel, Einzelhandel aus.

Lederwaren und Accessoires werden als Bestandteil des modischen Outfits immer wichtiger und sind vor allem den Kriterien der Außendarstellung bzw.der Inszenierung des Outfits unterworfen, wobei Produkte aus dem Luxus-/Premium-Sortiment eine wichtige Rolle spielen. Modischer Chic ist jedoch immer weniger eine Preisfrage. Abwechslung und Flexibilität im individuellen Styling sind bei der Kaufmotivation immer wichtiger.

Dabei wandeln sich Lederwaren und Accessoires von langlebigen Gebrauchsgütern mit besonderem Anschaffungscharakter zu Verbrauchsgütern für das aktuelle Outfit. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Marken bis hinunter zum „Preis-Wert-Markt“, dem Preissegment unterhalb der Preismitte.

Im wertigen Bereich existieren nur wenige deutsche Markenhersteller. Der größte Teil der Nachfrage wird von Importen befriedigt. Die inländische Produktion beträgt weniger als ein Zehntel des Importwertes. Der hohe Offenheitsgrad zeugt vom deutlichen Transitcharakter des deutschen Lederwarenmarktes.

Die überraschend positive Entwicklung aus 2009 wird sich im laufenden Jahr nicht durchgängig fortsetzen. Bei insgesamt schwacher Einzelhandelskonjunktur wird es in 2010 zu Korrekturen besonders in den zuletzt stark gewachsenen Warengruppen kommen, was insgesamt zu einem Minus im Markt für Lederwaren und Accessoires führt. Erst ab 2011 sind wieder Wachstumsraten von bis zu 2 Prozent zu erwarten, jedoch mit abflachender Tendenz bis 2014. Hier macht sich allmählich der Bevölkerungsrückgang bemerkbar, vor allem aber die zunehmende Alterung der Gesellschaft.

Zum aktuellen BBE Branchenfokus Lederwaren / Accessoires 2010:
www.markt-studie.de/studien/branchenfokus-lederwaren-accessoires-2010-p-99875.html

BBE: Weitere Marktstudien:
www.markt-studie.de/studien/bbe-retail-experts-m-101.html
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