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Albrechtshof-Hotels
Pressemitteilung

Azubis übernehmen Verantwortung

(PM) Berlin, 09.11.2012 - Die Verantwortung kann man den 18 Lehrlingen ansehen: Ernst, konzentriert und hochmotiviert – so führen sie zwei Tage lang in den drei Berliner Albrechtshof-Hotels (www.albrechtshof-hotels.com) Regie in Küche, Organisation, Housekeeping und an der Rezeption. Die eigentlichen Chefs agieren derweil dezent im Hintergrund und wirken etwas entspannter als ihre zeitlich befristeten Vertreter.

Das Prozedere ist in den Albrechtshof-Hotels üblich, die Azubi-Tage finden regelmäßig statt. Die Aktionen kommen bei allen Beteiligten gut an. „Damit wird das Verantwortungsgefühl unserer Lehrlinge gestärkt und die Selbstständigkeit befördert“, sagt Ausbildungsleiterin Stephanie Lange. Eine Herausforderung mit allen Konsequenzen: Oberstes Prinzip ist, dass die Gäste die Rollenverteilung weder am Empfang noch in den Zimmern merken oder im Restaurant schmecken dürfen. An den wichtigsten Schaltstellen sind die „Azubi-Direktoren“ im Einsatz, die sich im Vorfeld gründlich organisatorisch und konzeptionell auf ihre Aufgaben vorbereiten.

Herausforderung Dienstplan

Sarah Manicke, Hotelfachfrau-Azubi im zweiten Lehrjahr, hat als Empfangschefin im ausgebuchten Hotel diesmal viel um die Ohren. Da gilt es, die Gästewünsche nach früherem Ein- oder späterem Auschecken mit den Möglichkeiten des Housekeepings unter Leitung von Hotelfach-Lehrling Maria von Ketteler präzise abzustimmen. Jenny Müller, angehende Hotelfachfrau im dritten Lehrjahr, fungiert als Koordinatorin der gesamten Azubi-Tage. Dabei muss sie sowohl ihre fachlichen Kenntnisse als auch ihre Qualitäten in der Personalführung unter Beweis stellen. „Zu den schwierigsten Aufgaben gehört die Dienstplanorganisation. Das machte viel Mühe und wird in der tagtäglichen Arbeit meist unterschätzt“, so ihr Fazit. Ihrer Verantwortung als Direktorin auf Zeit ist sie sich durchaus bewusst: „Auf diesem Posten muss ich über alle Bereiche Bescheid wissen, präsent sein und gegebenenfalls auch flexibel reagieren.“

Eine weitere Bewährungsprobe für die Chefs auf Zeit und ihre Teams ist die selbstständige Durchführung des Elternabends mit Hausbesichtigung und einem 3-Gänge-Menü. Hannes Kurz, Koch-Azubi im dritten Lehrjahr, ist an diesem Abend als Küchenchef im Einsatz. Zusammen mit vier weiteren Azubis muss er zusätzlich zum Standard-Hauptgericht auch schweinefleischfreie und vegetarische Varianten parat haben. Die richtige Zuordnung, welcher Gast welche Speise wünscht, bereitet dem Service von Restaurant-Chefin und Hofa-Azubi Maysun Kamal zugegebenermaßen Probleme. „Das muss beim nächsten Mal organisatorisch besser vorbereitet werden“, weiß sie nun.

Trotz dieser kleinen Panne avancierten die Azubi-Tage erneut zu einem vollen Lernerfolg. Die Organisatoren wollen damit auch das Teamwork im Haus stärken. „So ein Hotelbetrieb ist ja ein tickendes Uhrwerk mit vielen Rädchen, da kann man nicht nur ausschließlich auf seine konkrete Aufgabe fixiert sein“, unterstreicht die Ausbildungsleiterin. Deshalb sollten etwa Köche wissen, wie ein Zimmer geputzt wird, und Mitarbeiter im Front-Office müssen die wichtigsten Servier-Regeln beherrschen. Das eigenverantwortliche Azubi-Management hat nach Ablauf der kurzen Chefzeit noch ein kreatives Nachspiel. Zusammen mit den Abteilungsleitern wird das Projekt ausgewertet und ein „Bester Azubi“ gekürt: diesmal Koordinatorin Jenny Müller, die nach der Ausbildung ein duales Studium mit Schwerpunkt Tourismusmanagement anpeilt.

Gutes Arbeitsklima

Basierend auf der Unternehmensphilosophie, nimmt man sich in den Albrechtshotels generell viel Zeit für den Nachwuchs. So werden die Azubi-Tage durch monatliche Meetings zu Fachthemen und Exkursionen in andere Hotels sowie zu Produktlieferanten ergänzt, etwa zu einem Beelitzer Spargelhof. Positiv fallen die Albrechtshofhotels auch beim „Azubi-Stresstest“ auf:

Zum fairen Umgang mit dem Nachwuchs gehört, das alle geleisteten Überstunden vermerkt und bei Bedarf abgegolten werden. Koch-Azubi Hannes Kurz weiß die gute Atmosphäre im Haus besonders zu schätzen. Er wechselte nach einem unerfreulichen ersten Lehrjahr in einem Restaurant in den Albrechtshof und ist hier mit Engagement dabei. Manchmal längere Arbeitszeiten gehören für ihn zum Beruf. „Die Hauptsache ist, dass man sich im Ausbildungsbetrieb wohlfühlt“, bringt er es auf den Punkt.

Weitere Informationen unter www.albrechtshof-hotels.com
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Die VCH-geführten Albrechtshof-Hotels beherbergen ingesamt sechs Hotels – in Berlin, an der Ostsee und in Wittenberg. Die drei traditionsreichen, über 100 Jahre alten Berliner Hotels befinden sich direkt an der Spree, bieten bis zu ...
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