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News, 11.03.2011
Außenhandel boomt
Deutsche Exporte weiter im Höhenflug
Die deutsche Exportwirtschaft macht weiter glänzende Geschäfte: Trotz eines leichten Rückgangs der Exporte verzeichnete die deutsche Wirtschaft im Januar um fast ein Viertel höhere Ausfuhren als im Jahr davor.
Der deutsche Außenhandel bleibt auf Erfolgskurs. Zentraler Wachstumsmotor waren auch im Januar erneut die Schwellenländer, die fast ein Drittel mehr bestellten als im Vorjahr.
Der deutsche Außenhandel bleibt auf Erfolgskurs. Zentraler Wachstumsmotor waren auch im Januar erneut die Schwellenländer, die fast ein Drittel mehr bestellten als im Vorjahr.
Aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge hat sich der Boom im deutschen Außenhandel zu Beginn des Jahres fortgesetzt. Dem Statistikamt zufolge belief sich das Volumen der deutschen Exporte im Januar auf 78,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Zuwachs um 24,1 Prozent. Gegenüber dem Dezember verbuchten die deutschen Exporteure zwar ein leichtes Minus (-1,0), was der Branchenverband des deutschen Außenhandels aber nicht als Beinbruch werte. Im Gegenteil: „Die deutsche Exportwirtschaft präsentiert sich zum Jahresbeginn in Hochform“, kommentierte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) den Start des deutschen Außenhandels ins neue Jahr.

Stärkster Wachstumstreiber bei den Ausfuhren waren auch im Januar erneut die Länder außerhalb der Europäischen Union (EU). Dem Statistikamt zufolge flossen im Januar in die so genannten Drittländer deutsche Waren im Wert von 30,2 Milliarden Euro, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Plus von 30,8 Prozent entspricht. Die Exporte in die EU-Mitgliedsstaaten stiegen binnen Jahresfrist um 20,4 Prozent auf 48,3 Milliarden Euro. Rund zwei Drittel der Exporte entfielen dabei auf die Eurozone-Länder, die aus Deutschland Waren im Wert von 32,7 Milliarden Euro (+18,8%) bezogen. Die Ausfuhren in die Länder, die nicht der Eurozone angehören, beliefen sich im Januar auf 15,6 Milliarden Euro (+23,8%).

Die deutschen Importe summierten sich auf 68,4 Milliarden Euro und lagen damit um 24,1 Prozent über Niveau von Januar 2010. Wichtigster Lieferant waren die Länder der EU, aus denen deutsche Firmen Waren im Wert von 41,8 Milliarden Euro bezogen und damit knapp ein Fünftel mehr als im Vergleichszeitraum 2009. Wichtigster Handelspartner einfuhrseitig waren hier die Länder aus der Eurozone mit Warenlieferungen in Höhe von 29,2 Milliarden Euro (+ 17,1%). Die Importe aus den Nicht-Eurozone-Ländern beliefen sich auf 12,6 Milliarden Euro (+26,3%). Die stärkste Dynamik ging jedoch auch einfuhrseitig vom Handel mit den Schwellenländern aus, von denen deutsche Importeure im Januar Waren im Wert von 26,7 Milliarden Euro bezogen. Das ist ein Plus auf Jahressicht von 31,6 Prozent.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Januar 2011 mit einem Überschuss von 10,1 Milliarden Euro ab, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Plus von 2,0 Milliarden Euro entspricht (Januar 2010: +8,1 Milliarden Euro). „2011 wird ein überdurchschnittliches aber keineswegs sorgenfreies Jahr für den deutschen Außenhandel“, prognostizierte Börner. Für das Gesamtjahr 2011 erwartet der BAG-Chef ein nominales Wachstum der deutschen Exporte um  bis zu neun Prozent auf erstmals über eine Billionen Euro. „Sowohl bei den Ausfuhren als auch bei den Einfuhren werden wir in diesem Jahr das Vorkrisenniveau deutlich übertreffen“, so der BGA-Chef.
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