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News, 09.03.2011
Außenhandel 2010
Frankreich Deutschlands wichtigster Exportmarkt
Frankreich bleibt weiter der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Exporteure. Mit Abstand stärkster Wachstumsmotor ausfuhrseitig war 2010 jedoch der Außenhandel mit China, das nicht nur wichtigstes Bezugsland für deutsche Importeure war, sondern auch die deutschen Exporte in die Höhe trieb.
Trotz China-Boom: Die wichtigste Säule im deutschen Außenhandel bleiben weiterhin die EU-Mitgliedstaaten, allen voran die Länder aus der Eurozone.
Trotz China-Boom: Die wichtigste Säule im deutschen Außenhandel bleiben weiterhin die EU-Mitgliedstaaten, allen voran die Länder aus der Eurozone.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, hat Frankreich seinen Platz als wichtigster Handelspartner Deutschlands im Jahr 2010 behauptet. Nach vorläufigen Zahlen der Statistiker belief sich das Volumen der zwischen Deutschland und Frankreich gehandelten Waren ein- und ausfuhrseitig im vergangenen Jahr auf 152,4 Milliarden Euro. Auf dem zweiten Platz rangierten die Niederlande mit einem Außenhandelsvolumen von 132,0 Milliarden Euro, dicht gefolgt von China mit 130,2 Milliarden Euro. Der Stellenwert des Reichs der Mitte für die deutsche Wirtschaft wächst jedoch gewaltig, wie der Vergleich der Außenhandelsvolumina verdeutlich: Während sich das Volumen des deutschen Außenhandels mit Frankreich im vergangenen Jahr um 13,2 Prozent und das mit den Niederlanden um 21,3 Prozent auf Jahressicht erhöhte, legten die Ein- und Ausfuhren im Handel mit China um 38,5 Prozent zu.

Besonders hoher Bedeutung kommt Frankreich als Absatzmarkt für deutsche Waren zu: Dem Statistikamt zufolge belief sich das Volumen der von deutsche Firmen in das Land der Trikolore versandten Waren im Jahr 2010 auf 90,7 Milliarden Euro. Damit ging fast jeder zehnte von der deutschen Wirtschaft im Export erzielte Euro auf das Konto Frankreichs (Gesamtvolumen der deutschen Exporte 2010: 959,5 Milliarden Euro). Zweitgrößter Handelspartner ausfuhrseitig waren im vergangenen Jahr erneut die USA mit einem Volumen von 65,6 Milliarden Euro, knapp vor den Niederlanden, in die 2010 Exporte im Gesamtwert von 63,2 Milliarden Euro gingen. Vorausgesetzt das Wachstumstempo setzt sich fort, dürfte China allerdings die USA bald auf den dritten Rang verdrängen. Mit einem Gesamtvolumen von 53,6 Milliarden Euro stiegen die deutschen Exporte in das Reich der Mitte im Vergleich zum Vorjahr um stolze 43,9 Prozent (2009: 37,3 Mrd. Euro). Zum Vergleich: Die Exporte in die USA erhöhten sich auf Jahressicht um 20,6 Prozent, die nach Frankreich um 11,6 Prozent.

Bei den deutschen Einfuhren hat sich China schon die Spitzenposition gesichert und im Jahr 2010 den Vorsprung gegenüber allen anderen deutschen Außenhandelspartnern weiter ausgebaut: Laut Statistikamt belief sich das Volumen der von deutschen Firmen aus dem Reich der Mitte importierten Güter im Jahr 2010 auf 76,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs um 35,0 Prozent (2009: 56,7 Mrd. Euro). Auf den weiteren Plätzen folgten im vergangenen Jahr die Niederlande und Frankreich mit 68,8 bzw. 61,8 Milliarden Euro. „Im Jahr 2008 hatte China hinter den Niederlanden und Frankreich noch auf Rang drei gelegen“, so das Statistikamt in seinem Bericht.
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