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News, 07.10.2010
Auftragsplus
Deutsche Industrie bleibt auf Erfolgskurs
Die deutsche Industrie hat im August einen deutlichen Anstieg der Auftragseingänge verzeichnet. Auftragsmotor war erneut der Außenhandel, während die Binnennachfrage leicht zurückging.
Die Auftragslage in der deutschen Industrie bleibt weiter gut. Vor allem Vorleistungsgüter waren im August gefragt.
Die Auftragslage in der deutschen Industrie bleibt weiter gut. Vor allem Vorleistungsgüter waren im August gefragt.
Die Auftragslage in der deutschen Industrie bleibt weiter aufwärtsgerichtet. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am Mittwoch mitteilte, legten im August die Auftragseingänge in der Industrie preis- und saisonbereinigt um 3,4 Prozent gegenüber Juli zu. Im Vormonat waren die Auftragseingänge noch revidiert um 1,6 Prozent auf Monatssicht gesunken. Grund für das Auftragsplus war eine deutliche erhöhte Auslandsnachfrage, die sich um 6,6 Prozent erhöhte, während die Inlandsnachfrage um 0,5 Prozent zurückging.

Gestützt wurde das positive Gesamtergebnis im August nach Auskunft des BMWi durch ein überdurchschnittliches Volumen an Großaufträgen im Bereich des Fahrzeug-, Schiff- und Schienfahrzeugbaus. Daraus ergaben sich vor allem für den Auftragseingang bei den Investitionsgüterproduzenten positive Effekte, die im August ein Auftragsplus von 6,7 Prozent verzeichneten. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern stiegen die Auftragseingänge um 0,3 Prozent, während die Nachfrage nach Konsumgütern auf Monatssicht um 3,6 Prozent zurückging.

Dem Ministerium zufolge würden die Auftragseingänge in der Industrie zwar weiterhin von starken Schwankungen bei den Großaufträgen beeinflusst. Jedoch bleibe die industrielle Nachfrage auch ohne deren Berücksichtigung im Trend nach oben gerichtet. „Einer sich seit Mai ruhiger entwickelnden Inlandsnachfrage steht dabei ein anhaltend starker Impuls aus dem Ausland gegenüber“, erklärte das das BMWI.

Die weiter aufwärts gerichtete Entwicklung bei den Auftragseingängen in der Industrie belegt auch der Zweimonatsvergleich, demnach das Ordervolumen in der Industrie im Juli und August saisonbereinigt um 2,0 Prozent über dem Volumen von Mai und Juni lag. Dabei stand einer auf Zweimonatssicht um 3,5 Prozent gestiegenen Auslandsnachfrage ein konstanter Auftragseingang aus dem Inland (+0,0%) gegenüber.

Gewinner sind im Zweimonatsvergleich vor allem die Hersteller von Vorleistungsgütern mit einem Anstieg der Auftragseingänge um 3,2 Prozent. Auch die Investitionsgüterproduzenten verbuchten auf Zweimonatssicht ein Auftragsplus (+1,5%). In der  Konsumgüterindustrie dagegen ging der Auftragseingang im Zweitmonatsvergleich um 2,0 Prozent zurück.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Auftragseingänge auf Zweimonatssicht um 19,4 Prozent. Dabei erhöhten sich die Bestellungen aus dem Ausland binnen Jahresfrist um 26,4 Prozent und die aus dem Inland um 10,5 Prozent.
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