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News, 07.05.2012
Orderschub im März
Auftragseingang in der deutschen Industrie zieht deutlich an
Positive Nachfrageimpulse aus dem In- und Ausland haben der deutschen Industrie im März ein unerwartet hohes Auftragsplus beschert. Stärkster Treiber bei den Auftragseingängen war wie bereits im Vormonat das außereuropäische Ausland.
Trotz des erneuten Anstiegs der Auftragseingänge verbuchte die Industrie im ersten Quartal sowohl auf Jahres- als auch auf Quartalssicht ein leichtes Umsatzminus.
Trotz des erneuten Anstiegs der Auftragseingänge verbuchte die Industrie im ersten Quartal sowohl auf Jahres- als auch auf Quartalssicht ein leichtes Umsatzminus.

Die deutsche Industrie nimmt weiter Fahrt auf. Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) verzeichnete die deutsche Industrie im März gegenüber Februar einen Anstieg der Bestellungen um preis-, kalender- und saisonbereinigt 2,2 Prozent. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg hatten Ökonomen lediglich mit einem leichten Anstieg der Auftragseingänge um 0,5 Prozent gerechnet.  Im Vormonat waren die Auftragseingänge nach einem deutlichen Rückgang zu Beginn des Jahres um aufwärts revidiert 0,6 Prozent gestiegen. „Nach der erwartet schwachen Entwicklung im zurückliegenden Winter dreht der Trend allmählich wieder ins Plus. Davon dürfte auch die Industrieproduktion profitieren“, kommentierte das Ministerium die aktuellen Zahlen.

Einen besonders starken Zuwachs der Bestellungen verzeichnete die deutsche Industrie im Ausland mit einem Orderplus auf Monatssicht von 3,0 Prozent. Verantwortlich für den Auftragsschub waren allerdings fast ausnahmslos die Länder außerhalb der Eurozone. Aber auch die heimische Wirtschaft bestellte wieder mehr: Nach einem Minus im Februar um 1,4 Prozent erhöhte sich im März der Auftragseingang aus Inland binnen Monatsfrist um 1,3 Prozent. Die stärksten Zuwächse verzeichneten die Konsumgüterproduzenten, bei denen im März ein Auftragsplus von 5,0 Prozent zu Buche stand. Bei den Investitionsgüterproduzenten erhöhten sich die Auftragseingänge im März ebenfalls kräftig um 4,2 Prozent. Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern verringerte sich dagegen binnen Monatsfrist um 1,1 Prozent. Der Umfang an Großaufträgen lag für einen März dem Ministerium nach im langjährigen Durchschnitt.

Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich Februar/März gegenüber Dezember/Januar erhöhten sich die Auftragseingänge in der Industrie um 0,9 Prozent. Dabei stand im Inland ein Orderplus von 0,7 Prozent zu Buche, und im Ausland ein Plus von 1,2 Prozent, wobei sich die Bestelleingänge für Vorleistungsgüter auf Zweitmonatssicht um 1,3 Prozent und die für Investitionsgüter um 1,2 Prozent erhöhten, während die Nachfrage nach Konsumgütern um 1,2 Prozent zurückging. Ihren Vorjahresstand unterschritten die Industrieaufträge im Februar/März um 3,6 Prozent (Inland: -3,8%; Ausland: -3,5%). Von Januar bis März stand bei den Industrieaufträgen im Vergleich zum Vorquartal ein Rückgung um 0,7 Prozent zu Buche.

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