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News, 08.12.2014
Erneuter Zuwachs der Auftragseingänge
Weiteres Anziehen der Auftragslage in der deutschen Industrie
Die deutsche Industrie hat im Oktober einen unerwartet starken Auftragsschub verzeichnet. Motor beim Auftragseingang war die heimische Wirtschaft.
Stärker gefragt waren vor allem Investitionsgüter. Auch Vorleistungsgüter wurden in der Industrie mehr nachfragt.
Stärker gefragt waren vor allem Investitionsgüter. Auch Vorleistungsgüter wurden in der Industrie mehr nachfragt.
Deutschlands Industrieunternehmen sind überraschend stark in Schlussquartal gestartet. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BWMi) auf Basis vorläufiger Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilte, gingen in der deutschen Industrie im Oktober preis-, saison- und kalenderbereinigt 2,5 Prozent mehr Bestellungen ein als im September. Das war der zweite Monat in Folge mit einem Auftragszuwachs und war in diesem Ausmaß nicht erwartet worden. Von Bloomberg befragte Ökonomen hatten lediglich im Median mit einem leichten Auftragsplus von 0,5 Prozent gerechnet. Im September war der Auftragseingang in der deutschen Industrie bereits um 1,1 Prozent auf Monatssicht gestiegen. „Insgesamt zeichnet sich in den Daten noch keine klare Trendwende ab. Der Start in das Jahresschlussquartal fiel allerdings sehr positiv aus“, kommentierte das BMWi die industrielle Großwetterlage.

Verantwortlich für das unerwartet hohe Auftragsplus war eine starke Belebung der Nachfrage aus dem Inland. Hier verzeichnete die deutsche Industrie im Oktober gegenüber September einen Zuwachs der Bestellungen um stolze 5,3 Prozent. Die Orders aus dem Ausland nahmen ebenfalls leicht zu, wenn auch lediglich um 0,6 Prozent. Eine deutliche stärkere Bestelldynamik verzeichneten vor allem die Produzenten von Investitionsgütern. Bei ihnen gingen im Oktober 3,0 Prozent mehr Orders ein als im Monat zuvor. Auch in der Vorleistungsgüterindustrie gewann der Auftragseingang deutlich an Fahrt, wohingegen Konsumgüter etwas weniger gefragt waren als im September.

Durch das überraschend positive Oktober-Ergebnis wurde auch der Abwärtstrend bei den Inlandsbestellungen gedämpft. Hier ergab sich im Zweimonatsvergleich des Zeitraums Oktober und September gegenüber Juli und August nur mehr ein leichter Auftragsrückgang um 0,5 Prozent. Die Nachfrage aus dem Ausland nahm dagegen insgesamt um 0,8 Prozent in der Zweimonatsbetrachtung zu. Im Vorjahresvergleich stand für die deutsche Industrie im Oktober sogar ein Auftragsplus von 2,4 Prozent zu Buche.

„Mit der ersten Aufhellung einiger Stimmungsindikatoren mehren sich damit wieder günstigere Signale“, resümierte das Ministerium. „Auch wenn weiterhin konjunkturelle Risiken bestehen, spricht dies dafür, dass die deutsche Wirtschaft damit beginnt, ihre Schwächephase allmählich zu überwinden.“
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