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News, 07.04.2014
Industrienachfrage gewinnt an Schwung
Auftragseingang in der deutschen Industrie legt weiter zu
Ein deutliches Anziehen der Inlandsnachfrage hat der deutschen Industrie im Februar erneut ein Auftragsplus beschert. Besonders positive Impulse kamen zudem aus den Eurozone-Ländern: Hier zog der Auftragseingang kräftig an.
Besonders die Auftragseingänge für Vorleistungsgüter legten deutlich zu. Aber auch Investitionsgüter wurden mehr bestellt.
Besonders die Auftragseingänge für Vorleistungsgüter legten deutlich zu. Aber auch Investitionsgüter wurden mehr bestellt.

Der Aufwärtstrend bei der Industrienachfrage setzt sich fort: Nach einem leichten (abwärts revidierten) Auftragsplus im Januar (+ 0,1 %) hat sich der Auftragseingang in der Industrie im Februar weiter um 0,6 Prozent auf Monatssicht erhöht. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf Basis vorläufiger Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes mit. Auftragsmotor war vor allem das Inland, aus dem die deutsche Industrie im Februar 1,2 Prozent mehr Orders erhielt als im Vormonat. Im Januar hatten die Bestellungen aus dem Inland bereits um 2,0 Prozent auf Monatssicht an Fahrt gewonnen. Der Auftragseingang aus dem Ausland erhöhte sich zwar ebenfalls, wenn auch nur leicht um 0,2 Prozent. Hier beschränkte sich der Zuwachs allerdings alleine auf den Euroraum (+ 5,9 %), während die Bestelldynamik aus den Ländern außerhalb der Eurozone deutlich an Schwung verlor (- 3,1 %).

Eine deutliche Belebung registrierten insbesondere Vorleistungsgüterproduzenten. Bei ihnen erhöhten sich die Auftragseingänge gegenüber Januar um 1,2 Prozent. Auftragsmotor war vor allem die Binnenwirtschaft mit einem Orderzuwachs um 1,7 Prozent. Der Auftragseingang aus dem Ausland erhöhte sich um 0,7 Prozent (Eurozone: - 1,1 %; Drittländer: + 2,5 %). Investitionsgüter wurden ebenfalls mehr bestellt. Hier überstieg das Ordervolumen den Stand von Januar um 0,4 Prozent. Auch in diesem Sektor kamen die Impulse überwiegend aus dem Inland (+ 1,3 %), während die ausländischen Auftragseingänge insgesamt leicht unter dem Niveau von Januar lagen (- 0,2 %). Grund hierfür war eine deutliche Nachfrageabschwächung in den Ländern außerhalb der Eurozone (-5,9 %). Im Euroraum gab es dagegen einen Nachfrageschub: Hier erhöhte sich das Volumen an Bestellungen für Investitionsgüter binnen Monatsfrist um stolze 12,2 Prozent. Konsumgüter wurden dagegen insgesamt im Februar etwas weniger bestellt als im Januar (- 0,8 %). Hier war es eine schwächere Inlandsnachfrage, die für das Auftragsminus sorgte (Inland: - 2,3 %; Ausland: +0,4 %).

Den Aufwärtstrend beim Auftragseingang bestätigt auch der aussagekräftigere Dreimonatsvergleich. So erhöhte sich das Ordervolumen in der Industrie im Zeitraum Dezember 2013 bis Februar 2014 gegenüber September bis November letzten Jahres um 0,7 Prozent. Im Jahresvergleich der ersten beiden Monate erhöhte sich der Auftragseingang ebenfalls. Hier ergibt sich für die Industrie gegenüber Januar/Februar 2013 ebenfalls ein Auftragsplus von 0,7 Prozent. 

„Die Daten sprechen für eine weitere Belebung der Industrieproduktion in den kommenden Monaten und eine sich im ersten Quartal verstärkende binnenwirtschaftliche Dynamik“, so das Ministerium. Auch der Umstand, dass sich im Inland die Orders sowohl für Investitions- als auch Vorleistungsgüter erneut erhöhten, sei ein positives Zeichen.

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