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News, 07.01.2016
Anziehende Auftragslage
Auftragseingang in der Industrie legt Jahresendspurt hin
Die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland hat im November weiter an Fahrt gewonnen. Angetrieben wurde der Auftragseingang in der Industrie durch einen Nachfrageschub bei Vorleistungsgütern.
Auch im Vorjahresvergleich erhöhte sich der Auftragseingang im November deutlich (Grafik: BMWi)
Auch im Vorjahresvergleich erhöhte sich der Auftragseingang im November deutlich (Grafik: BMWi)
Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind im Verarbeitenden Gewerbe im November preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt 1,5 Prozent mehr Orders eingegangen als im September. Das war der zweite Monat in Folge mit einem Zuwachs der Bestellungen. Im September hatte sich der Auftragseingang in der Industrie sogar auf Monatssicht um 1,7 Prozent erhöht. Wie das Ministerium auf Basis aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilte, gründete sich das Auftragsplus in erster Linie auf einem Anziehen der Nachfrage nach Vorleistungsgütern. Hier zog der Auftragseingang gegenüber September um 4,8 Prozent an (Inland: + 6,0 %; Ausland: + 3,5 %). Die Nachfrage nach Investitionsgütern blieb nach dem Auftragsschub im September (+ 2,5 %) auf Monatssicht dagegen nahezu konstant (- 0,1 %). Konsumgüter wurden dagegen weniger bestellt: Hier schwächte sich die Auftragsdynamik, nachdem die Orders im September noch um 5,0 Prozent nach oben geschossen waren, im November etwas ab (- 2,5 %).

Auftragsmotor war vor allem das Inland, aus dem im November in der Industrie 2,6 Prozent mehr Orders eingingen als im September. Die Auslandsnachfrage erhöhte sich dagegen insgesamt nur leicht um 0,6 Prozent, wobei hier einer deutlichen Belebung der Bestelldynamik außerhalb des Euroraumes (+ 1,4 %) ein leichter Rückgang des Auftragseingangs aus den Euroländern (- 0,5 %) gegenüberstand. Der Anteil an Großaufträgen war dem Ministerium nach für einen November leicht unterdurchschnittlich.

Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich erhöhte sich der Auftragseingang kumuliert im Zeitraum Oktober/November gegenüber September/August um 2,0 Prozent. Impulse kamen auch in der Zweitmonatsbetrachtung vor allem aus dem Inland, wo der Auftragseingang auf Zweitmonatssicht um 2,5 Prozent an Fahrt gewann, wobei auch aus dem Ausland deutlich mehr Bestellungen verzeichnet wurden (+ 1,7 %)als in den Monaten zuvor. Auf Jahressicht erhöhte sich der Auftragseingang im November in der Industrie sogar um 5,1 Prozent (arbeitstäglich bereinigt: + 2,1 % gegenüber November 2014).

„Nach der rückläufigen Entwicklung der Auftragseingänge im dritten Quartal festigt sich der Eindruck einer verhaltenen Belebung der Nachfrage im Verarbeitenden Gewerbe“, so das Ministerium. „Die Stimmungsindikatoren der Industrie senden ebenfalls positive Signale.“

cs/BMWi
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