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News, 09.01.2017
Weniger Großaufträge
Auftragseingang im November weniger dynamisch
Die deutsche Industrie hat im November das Niveau beim Auftragseingang nach dem Auftragsschub im Oktober nicht halten können. Vor allem Großaufträge gingen weniger im Verarbeitenden Gewerbe ein.
Die Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitende Gewerbe seit November 2006 (Quelle: BMWi).
Die Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitende Gewerbe seit November 2006 (Quelle: BMWi).

Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe hat im November an Dynamik eingebüßt. Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nach fiel das Bestellvolumen im November saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 2,5 Prozent hinter dem Oktober-Niveau zurück. Dabei gingen aus dem Inland 2,8 Prozent und aus dem Ausland 2,3 Prozent weniger Orders ein.

Verantwortlich für das Auftragsminus war ein geringerer Umfang an Großaufträgen, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit. So verloren die Bestellungen von Investitionsgütern nach den starken Zuwächsen im Oktober (+ 7,3 %) insgesamt um 4,8 Prozent an Fahrt (Inland: - 4,7 %; Ausland: - 4,8 %). Konsum- und Vorleistungsgüter wurden dagegen im November mehr geordert als im Oktober (+ 0,5 bzw. + 1,5 %).

Im Zweimonatsvergleich zeigt sich jedoch beim Auftragseingang in der Industrie ein klarer Aufwärtstrend. So erhöhten sich Orders im Zweitmonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 3,5 Prozent. Auftragsmotor waren auf Zweimonatssicht vor allem die heimische Wirtschaft (+ 3,7 %) sowie im Ausland die Länder außerhalb des Euroraum (Nicht-Euroländer: + 6,4 %). Bei den Euroländern steht dagegen auf Zweimonatssicht ein Rückgang der Bestellungen um 1,3 Prozent. Auch auf Jahressicht zeigt sich ein deutliches Auftragsplus. Gegenüber November 2015 erhöhte sich der Auftragseingang insgesamt um 4,1 % (arbeitstäglich bereinigt: + 3,0 %). 

"Trotz des Rückgangs im November deuten die Ergebnisse auf eine sehr günstige Auftragsentwicklung im Jahresschlussquartal hin. Die in der Tendenz deutlich anziehende Gesamtnachfrage spricht für eine Belebung der Industriekonjunktur im Winterhalbjahr", so das Bundeswirtschaftsministerium.

cs/BMWi

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