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News, 09.03.2012
Deutlich weniger Auftragseingänge
Deutsche Industrie mit schwachem Jahresauftakt
Der Auftragseingang in der deutschen Industrie hat zu Beginn des Jahres deutlich an Fahrt verloren. Auch auf Zweimonatssicht und im Vergleich zum Vorjahr schwächte sich die Industrienachfrage spürbar ab.
Hauptverantwortlich für das Auftragsminus waren deutlich weniger Großaufträge im „sonstigen Fahrzeugbau“ wie etwa dem Schiffbau.
Hauptverantwortlich für das Auftragsminus waren deutlich weniger Großaufträge im „sonstigen Fahrzeugbau“ wie etwa dem Schiffbau.
Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zufolge verzeichnete die deutsche Industrie im Januar gegenüber Dezember einen Rückgang der Bestellungen um preis-, kalender- und saisonbereinigt 2,7 Prozent. Im Dezember waren die Auftragseingänge abwärts revidiert noch um 1,6 Prozent gestiegen. Geschuldet war das Auftragsminus dem Ministerium zufolge vor allem einem stark unterdurchschnittlichen Umfang an Großaufträgen und einem Einbruch der Auslandsnachfrage um 5,5 Prozent. Dies konnte auch der Anstieg der Auftragseingänge aus dem Inland um 0,9 Prozent nicht kompensieren.

Die schwächere Bestelldynamik aus dem Ausland bekamen insbesondere die Investitionsgüterproduzenten zu spüren, die einen Rückgang des Bestellvolumens um 5,5 Prozent verzeichneten. Auch Konsumgüter wurden weniger geordert. Hier ging die Nachfrage binnen Monatsfrist um 2,9 Prozent zurück. Bei Vorleistungsgütern nahm die Bestelldynamik mit einem Orderplus von 1,9 Prozent auf Monatssicht im Januar dagegen zu. „Ohne den großauftragslastigen sonstigen Fahrzeugbau (Schienenfahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe) fiel der Rückgang der Bestellungen in der Industrie wesentlich moderater aus (-0,5%)“, relativierte das Ministerium den Rückgang der Auftragseingänge.

Im Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November verringerten sich die Auftragseingänge um 2,3 Prozent (Ausland: -2,7%; Inland: -1,9%). Den stärksten Nachfragerückgang gab es in der Investitionsgüterindustrie, die auf Zweimonatssicht einen Rückgang der Bestellung um 3,4 Prozent verzeichnete. Die Orders für Konsum- und Vorleistungsgüter nahmen dagegen im selben Zeitraum jeweils nur um 1,0 Prozent ab. Auf Jahressicht verringerte sich die Auftragseingang im Dezember/Januar um 2,6 Prozent, wobei die Auslandsnachfrage mit einem Rückgang um 3,9 Prozent erheblich stärker abnahm als die Inlandsnachfrage (-0,8%).
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