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News, 17.08.2011
Aufschwung erlahmt
Deutsches BIP-Wachstum geht gegen Null
Die Konjunktur in Deutschland gerät ins Stocken: Rückläufige Konsumausgaben und Bauinvestitionen haben das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) im zweiten Quartal fast gänzlich zum Erliegen gebracht.
Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft trüben sich sowohl im In- als auch im Ausland deutlich ein.
Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft trüben sich sowohl im In- als auch im Ausland deutlich ein.
Die Konjunktur in Deutschland hat sich nach dem kraftvollen Wachstum zu Beginn des Jahres merklich abgekühlt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal in Deutschland unter Berücksichtigung von Preis-, Saison- und Kalendereffekten im Vergleich zum Vorquartal nur noch um 0,1 Prozent. Eine geringere Dynamik hatte die deutsche Wirtschaft zuletzt im ersten Quartal 2009 verzeichnet, als die Wirtschaftsleistung um 4,0 Prozent gesunken war. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte sich der Gesamtwert der in Deutschland produzierten Waren und Dienstleistungen noch um 1,3 Prozent erhöht.

Wenngleich sich die Exporte preis-, saison- und kalenderbereinigt auf Quartalssicht dem Statistikamt zufolge entwickelten, stand unterm Strich beim Außenbeitrag insgesamt ein Minus, weil die Einfuhren stärken stiegen als die Ausfuhren, was sich wiederum negativ auf das BIP-Wachstum auswirkte. Dämpfend auf das Wirtschaftswachstum wirkte weiterhin nach Auskunft der Statistikbehörde eine sich abkühlende Binnenkonjunktur, wonach  positiven Impulsen bei den Investitionen ein Rückgang der Konsum- und Bauausgaben gegenüberstand.

Im Vorjahresvergleich dagegen legte die deutsche Wirtschaft deutlich zu, demnach das deutsche BIP kalenderbereinigt im zweiten Quartal um 2,7 Prozent höher lag als im zweiten Quartal 2010. Auch hier verlor die Konjunktur in Deutschland  allerdings an Fahrt:  Im Vorquartal war die deutsche Wirtschaft  noch auf Jahressicht um 4,7 Prozent gewachsen.  Wie das Statistikamt auf Basis vorläufiger Berechnungen weiter mitteilte, waren an der Erbringung der deutschen Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal im Inland insgesamt 41,0 Millionen Erwerbstätige beteiligt. Das waren 553.000 Personen bzw. 1,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010.
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