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News, 03.09.2013
Mehr Normalarbeitsverhältnisse
Atypische Beschäftigung leicht rückläufig
Die Zahl der atypisch Beschäftigten in Deutschland hat sich in Deutschland im vergangenen Jahr verringert. Die Erwerbstätigkeit insgesamt und die normalen Arbeitsverhältnisse dagegen legten zu.
Atypische Beschäftigung (bspw. Zeitarbeit) geht häufig mit sog. "prekären" Arbeitsverhältnissen (z. B. Niedriglöhnen) einher.
Atypische Beschäftigung (bspw. Zeitarbeit) geht häufig mit sog. "prekären" Arbeitsverhältnissen (z. B. Niedriglöhnen) einher.
Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge gab es 2012 in Deutschland 7,89 Millionen atypisch Beschäftigte, also Menschen, die befristet, geringfügig, in Teilzeit mit maximal 20 Wochenstunden oder als Zeitarbeiter beschäftigt waren. Das waren 146.000 Erwerbstätige weniger als im Jahr 2011. Zugleich verringerte sich der Anteil der atypisch Beschäftigten an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Deutschland von 22,4 auf 21,8 Prozent. „In den letzten Jahren hatte sich die Zunahme atypischer Beschäftigter bereits verlangsamt“, teilte das Statistikamt mit. Basis der veröffentlichten Zahlen ist eine Auswertung von Daten des Mikrozensus.

Wie die Statistikbehörde mitteilte, ist der Anteil atypisch Beschäftigter in Deutschland zwischen 1991 und 2007 kontinuierlich gestiegen: Während Anfang der 90ger Jahre nur 12,8 Prozent der Erwerbstätige in Deutschland einer atypischen Beschäftigung nachgingen, galt dies 2007 für fast jeden vierten Arbeitnehmer (22,6 %). Von 2007 bis 2011 blieb der Anteil der Beschäftigten, die einem Teilzeit-Job mit weniger als 20 Wochenstunden nachgingen sowie befristet, geringfügig oder als Leiharbeiter beschäftigt waren, insgesamt konstant, bis er 2012 nun erstmals leicht zurückging.

Bei den normalen Beschäftigungsverhältnissen zeigte die Entwicklung im vergangenen Jahr dagegen weiter nach oben. Ihre Zahl erhöhte sich 2012 auf 24,2 Millionen. Das waren 504.000 sogenannte Normalarbeitsverhältnisse mehr als im Jahr davor. Hier steigt die Zahl nach Auskunft der Statistikbehörde seit dem Jahr 2006.

„Diese positive Entwicklung trug dazu bei, dass sich die Zahl der Kernerwerbstätigen, die sich maßgeblich aus Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen und den atypisch Beschäftigten, aber auch Selbststänigen und unbezahlt mithelfenden Familienangehörigen zusammensetzen, um 341 000 Personen erhöht hat“, ergänzte das Statistikamt. Zu den Kernerwerbstätigen werden alle Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren gerechnet, die sich nicht einer Aus-, Fort- oder Weiterbildung befinden.
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