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News, 08.11.2011
Arbeitsmarkt
Deutscher Online-Stellenmarkt zeigt sich robust
Der Online-Stellenmarkt in Deutschland hat im Oktober leicht an Fahrt verloren. Die Personalnachfrage im Internet bleibt aber weiter deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats, zeigt eine Dauererhebung von Monster.
Die Chancen für Stellensuchende in Deutschland stehen weiter gut: Das Online-Stellenmarkt hat binnen Jahresfrist um fast ein Drittel zulegt.
Die Chancen für Stellensuchende in Deutschland stehen weiter gut: Das Online-Stellenmarkt hat binnen Jahresfrist um fast ein Drittel zulegt.
Deutsche Unternehmen haben im Oktober ihre Online-Personalbeschaffung ein wenig zurückgefahren. Das geht aus dem  Monster Employment Index Deutschland hervor, der monatlich auf Basis einer Echtzeitanalyse europaweit mehrere Millionen Online-Stellenangebote auf Unternehmenswebseiten und in Online-Stellenbörsen erfasst. So gab der Index im Oktober gegenüber dem Rekordstand im September leicht um vier auf 171 Punkte nach. Das ist aber immer noch der dritthöchste Stand in diesem Jahr und im Vergleich zur Vorjahresmonat ein Anstieg der Online-Personalnachfrage um 31 Prozent.

„Deutschland behält mit diesem Jahresplus seine führende Stellung vor den anderen europäischen Ländern im Index bei“, so Monster. Zum Vergleich: In Italien legte der Online-Stellenmarkt lediglich um sieben Prozent, in Schweden nur um sechs Prozent und Frankreich nur um drei Prozent zu. In den Niederlanden und in Belgien ist das Online-Stellenangebot sogar um jeweils ein Prozent auf Jahressicht gesunken.

Am aktivsten in Sachen Online-Personalbeschaffung zeigt sich weiterhin der Sektor Verwaltung und Organisation, gefolgt vom Zweig Logistik und Transport. Insgesamt hat sich die Wachstumsrate aber leicht um zwei Prozent auf Monatssicht verlangsamt. „Der einzige Sektor, der einen Zuwachs zum Vormonat verzeichnen kann, ist das Rechtswesen mit einem Plus von zwei Prozent. Das größte Minus von neun Prozent müssen die Fachkräfte in Landwirtschaft und Fischerei hinnehmen“, so Monster.

Wachstumsspitzer bei den Online-Stellenangeboten war im Oktober den siebten Monat in Folge Baden-Württemberg. Die schwächste Dynamik binnen Jahresfrist weist weiterhin der Online-Stellenmarkt in Hamburg aus. Die leicht rückläufige Entwicklung der Online-Personalnachfrage in den einzelnen Berufsgruppen, spiegelt sich im Monatsvergleich auch bei Betrachtung der Regionen wider. Laut Monster konnten im Oktober lediglich die Bundesländer Baden-Württemberg und Hamburg den Level von September halten.

„Der Monster Employment Index Deutschland verdeutlicht das weiterhin positive Wachstum der Online-Personalnachfrage. Dazu tragen insbesondere Sektoren wie Verwaltung, Transport und Ingenieurwesen bei“, fasste Andrea Bertone, CEO von Monster Europa, die aktuelle Entwicklung am Online-Stellenmarkt zusammen. „Doch auch wenn die Nachfrage anhält, erfahren die der industriellen Produktion zugehörigen Branchen Rückgänge. Das zeigt, dass Deutschland von der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa nicht unberührt bleibt.“
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